25.08.10 18:14 - Kommentare: 11
Michael Nürnberger
Wirtschaft/Politik: Michael Nürnberger
Kaufrausch bei Flachbildfernsehern hält an
Der Hightech-Verband BITKOM hebt seine Marktprognosen für Flachbildfernseher deutlich nach oben an.
In diesem Jahr sollen gut 9,6 Millionen Geräte verkauft werden. Das ist eine Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2009. Der Umsatz steigt voraussichtlich um 11,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Basis der Angaben sind aktuelle Daten des European Information Technology Observatory (EITO).
In Deutschland gibt es rund 40 Millionen Haushalte. Damit kauft im Schnitt fast jeder vierte Haushalt in diesem Jahr einen Flachbildfernseher. Gründe für das außergewöhnlich starke Wachstum sind laut BITKOM neben der anziehenden Konjunktur vor allem die Fußball-Weltmeisterschaft, der Durchbruch des hochauflösenden Fernsehens sowie das große Interesse an neuen Technologien wie Hybrid-TV (mit Internet) oder zunehmend auch 3D. Die neuen Technologien haben zudem die Zahlungsbereitschaft der Kunden steigen lassen.
Gleichzeitig soll aber auch der durchschnittliche Preis aller verkauften Flachbildfernseher voraussichtlich leicht sinken, um rund 4 Prozent auf 683 Euro. In den vergangenen Jahren fiel der Durchschnittspreis immer zweistellig.
Vom Trend zu 3D profitieren auch die Plasma-Fernseher stark. Die Verkaufszahlen werden in diesem Jahr auf knapp 870.000 Geräte steigen. Das ist ein Zuwachs von über 15 Prozent. Im vergangenen Jahr war der Absatz nur um gut 2 Prozent gestiegen. Die meisten Verbraucher entscheiden sich jedoch weiterhin für einen Fernseher mit Flüssigkristall-Bildschirm. Von diesen LCD-Fernsehern werden 2010 rund 8,8 Millionen Stück abgesetzt, über 16 Prozent mehr als im Vorjahr.
3D-Fernseher kamen in Deutschland in diesem März in die Regale. Seitdem wurden rund 40.000 Geräte verkauft. Das hat der BITKOM auf Basis von Zahlen des Marktforschungsinstituts GfK berechnet. Durchschnittlich 2.000 Euro gaben die Kunden für die neuen Fernseher aus, die meist über einen sehr großen Bildschirm verfügen und mit weiterer High-End-Technik ausgestattet sind.
In diesem Jahr sollen gut 9,6 Millionen Geräte verkauft werden. Das ist eine Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2009. Der Umsatz steigt voraussichtlich um 11,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Basis der Angaben sind aktuelle Daten des European Information Technology Observatory (EITO).
In Deutschland gibt es rund 40 Millionen Haushalte. Damit kauft im Schnitt fast jeder vierte Haushalt in diesem Jahr einen Flachbildfernseher. Gründe für das außergewöhnlich starke Wachstum sind laut BITKOM neben der anziehenden Konjunktur vor allem die Fußball-Weltmeisterschaft, der Durchbruch des hochauflösenden Fernsehens sowie das große Interesse an neuen Technologien wie Hybrid-TV (mit Internet) oder zunehmend auch 3D. Die neuen Technologien haben zudem die Zahlungsbereitschaft der Kunden steigen lassen.
Gleichzeitig soll aber auch der durchschnittliche Preis aller verkauften Flachbildfernseher voraussichtlich leicht sinken, um rund 4 Prozent auf 683 Euro. In den vergangenen Jahren fiel der Durchschnittspreis immer zweistellig.
Vom Trend zu 3D profitieren auch die Plasma-Fernseher stark. Die Verkaufszahlen werden in diesem Jahr auf knapp 870.000 Geräte steigen. Das ist ein Zuwachs von über 15 Prozent. Im vergangenen Jahr war der Absatz nur um gut 2 Prozent gestiegen. Die meisten Verbraucher entscheiden sich jedoch weiterhin für einen Fernseher mit Flüssigkristall-Bildschirm. Von diesen LCD-Fernsehern werden 2010 rund 8,8 Millionen Stück abgesetzt, über 16 Prozent mehr als im Vorjahr.
3D-Fernseher kamen in Deutschland in diesem März in die Regale. Seitdem wurden rund 40.000 Geräte verkauft. Das hat der BITKOM auf Basis von Zahlen des Marktforschungsinstituts GfK berechnet. Durchschnittlich 2.000 Euro gaben die Kunden für die neuen Fernseher aus, die meist über einen sehr großen Bildschirm verfügen und mit weiterer High-End-Technik ausgestattet sind.
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25.08.2010 19:19 Uhr
#1 E.T.
man kann die news auch so lesen:die lebensdauer eines heutigen flachbildfernsehers beträgt mit lediglich noch vier jahren etwa halb so viel bzw. lange wie die von ehemaligen röhrenfernsehgeräten. und bei einem defekt werden die geräte nicht mehr repariert, weil es sich einerseits nicht mehr lohnt, andererseits aber auch die neuen geräte mit immer neuen funktionen locken.
daher werden lcd-fernseher im vierjahresrhythums ersetzt, was dazu führt, das jedes jahr jeder vierte haushalt mindestens einen seiner fernseher ersetzt.
damit unterschreitet erstmals ein unterhaltungselektronikprodukt den lebenszyklus von it-produkten und erreicht eine ähnliche halbwertszeit wie grafikkarten.
edit: dies teilt das marktforschungsinstitut gfk (englisch: fibre glass) mit.
25.08.2010 19:21 Uhr
#2 Nuerne
He he..aber Bestätigen kann ich das nicht wirklich
26.08.2010 07:41 Uhr
#3 pc_problems
Mein Fernseher wurde nach 1 1/2 Jahren nach Kaufdatum durch ein neueres Modell ersetzt, weil das alte nicht mehr produziert wird. ( 1 Pixelreihe ist ausgefallen) Ist echt arg, nach 1 1/2 Jahren schon. Wobei ich nicht weis wie lang das Gerät schon auf dem Markt war.
Einen Vorteil hatte es jedoch, so konnte ich gratis von HD Ready auf Full HD wechseln.
26.08.2010 16:45 Uhr
#4 Mirdarion
Pffff..... Unser Röhrenfernseher ist mittlweile schon über 15 Jahre alt! Da wird wahrscheinlich auch in nächster Zeit wahrscheinlich nichts mit wechseln sein. Warum sollte ich alle vier Jahre Geld für einen Flachbildfernseher ausgeben (immerhin ein ganzes Monatsgehalt eines normalen Arbeiters!) wenn der nicht mal ein Viertel der Zeit hält, wie unser alter Röhrenfernseher?! Eigentlich sollte man meinen, dass die neuere und "bessere" Technik gleichzeitig eine längere Lebensdauer ermöglicht, aber dann würden ja die armen Hersteller nichts mehr verdienen... :sauer:
26.08.2010 17:04 Uhr
#5 E.T.
naja, wenn man nicht gleich grossbild und 3d will, kosten die neuen nicht so viel.ich mein, ende der 90er hat man für eine 32" 16:9 röhre auch etwa bis zu CHF 3'000 bezahlt, wären also etwa DM 4'000 bzw. € 2'000.
heute kriegt man einen 32" lcd ab der stange für einen apfel und ein ei (€ 300), für € 2'000 kriegt man hingegen einen 52"+ Plasma...
---
Die Lebensdauer ist ein anderer Punkt. Und hier ist die Entwicklung wirklich besorgniserregend. Sehr viele Geräte fallen nach wenigen Jahren aus, und nicht selten sind es Panelfehler, so dass man die wegschmeissen kann. Bei LCDs gehen manchmal noch die Backlight-Inverter kaputt, die man relativ günstig reparieren oder durch Generika ersetzen kann, häufig sinds auch Netzteilfehler (hier vor allem bei Plasmas), die je nach dem ob man sie auf Bauteilebene reparieren kann oder ob man das ganze Modul erseten muss zwischen relativ günstig bis sehr teuer zu reparieren sind.
Keine Ahnung, wieso die Hersteller das nicht in den Griff kriegen. Vermutlich Kostendruck, so dass an Bauteilen gespart wird, anders kann ich es mir nicht erklären.
26.08.2010 17:30 Uhr
#6 @meiseAC
Kostendruck ist das Stichwort.Die Reparatur eines vier Jahre alten 32Zoll LCD TV`s eines Bekannten sollte laut Fachhändler 379 € kosten.
Fehlernild war TV geht nicht an...
Ein Blick auf das Netzteil des TV`s ergab vier Stück Elkos die sich aufgebläht hatten (oben an der Sollbruchstelle).
Diese wurden für unter 6€ bei Conrad bestellt und innerhalb von 60 min. lief der TV wieder.
Der Fachhandel wollte das komplette Netzteil austauschen.
Viele Grüße
meiseAC
26.08.2010 18:36 Uhr
#7 Mirdarion
Also bitte, unser Fernseher hat damals auch unter tausend Mark gekostet -und die Dinger wurden damals zum Großteil noch in Deutschland hergestellt. Da saßen dann nicht irgendwelche Asiaten zu -verglichen mit uns, aber ob das für die besser ist(...)- Hungerlöhnen dran. Naja, irgendwie muss man ja die immer horrenderen Managergehälter bezahlen. xD
26.08.2010 19:06 Uhr
#8 E.T.
ich sag ja nicht, dass es früher nicht auch fernseher unter 1000 mark gab.aber eine 32" sony trinitron röhre in 16:9 hat man damals sicher nicht unter 3000 Mark gekriegt. der quadratmeterpreis des bildes war damals viel höher. und 16:9 war nochmals teurer als 4:3, weil das bei bildröhren schwieriger umzusetzen war.
26.08.2010 19:16 Uhr
#9 Nuerne
Die Preise gingen los bei 10.000 DM ;) ab...natürlich.
26.08.2010 23:43 Uhr
#10 Mirdarion
Naja, unser Ding ist garantiert kleiner als 28" und von Trinitron ist da auch nichts zu sehen... Aber obwohl das Ding "billig" (ich spreche lieber von Preiswert) war, hält es immernoch!
27.08.2010 01:42 Uhr
#11 E.T.
Das unterstreicht schlicht, dass es zwischen Lebensdauer und Preis keinen direkten Zusammenhang gibt.Wenn ein Hersteller mehr Geld in ein Produkt steckt, dann meistens in Features, womit sich werben lässt.
Zu Röhrenzeiten war das unter Anderem:
- 100Hz,
- Real flat (wirklich flache Bildröhren, bei denen nicht nur die Ecken mit Glas aufgefüllt wurden, benötigten dynamischen Fokus, der immer kaputt ging,
- Kammfilter, (erhöhte die Auflösung bei Standbildern und verhindert dabei auch das farbige flimmern gestreifter Hemden und Krawatten von Talkshow-Gästen)
- Trinitron (Streifenmaske für helle und kontraststarke Bilder),
- BlackMatrix (schwarze statt graue Maske für noch besseren Kontrast und besseren Schwarzwert),
- PalPlus (volle Auflösung bei 16:9),
- TopText (die farbigen Knöpfe auf der Fernbedienung zur Navigation im Teletext),
- FastText (Teletextspeicher um Seiten vorladen zu können),
Heute sind das halt mitunter:
- 3D,
- Full HD,
- Internet,
- Dynamischer Kontrast (bei LCDs),
- Superslim LED Backlight (bei LCDs),
- DVB/T/C/S,
- PVR (Aufzeichnungsfunktion),
Mit Lebensdauer wurde noch nie geworben, höchstens mit langer Garantie, aber über 3-5 Jahre hinaus reicht auch die verlängerte Garantie nicht und erst danach wirds ja kritisch...
