13.09.2011 07:49 - Kommentare: 2
Samir Udef
Wirtschaft/Politik:

Jeder zweite Internetnutzer macht sich Sorgen um die Freiheit im Netz

Bitkom Logo s
52 Prozent der Internetnutzer macht sich Sorgen um die Freiheit im Netz.

Ganze 52 Prozent der Internetnutzer macht sich Sorgen um die Freiheit im Netz. Jedoch teilen 40 Prozent der Nutzer diese Ansicht kaum oder gar nicht, 8 Prozent sind unentschieden. Dies geht aus einer Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM hervor.

„Das Internet wird als Forum zur freien Meinungsäußerung hoch geschätzt, und die meisten Nutzer möchten diese Freiheit erhalten“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die Debatte um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit, von Anonymität und Verantwortung im Internet steht noch ganz am Anfang. Wir müssen die freiheitlichen Werte des Internets erhalten und gleichzeitig für mehr Sicherheit im Web sorgen. Das ist eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.“

Kempf zufolge gibt es noch viel Diskussionsbedarf. Dies zeige sich beispielsweise bei der Einstellung der Nutzer zu staatlichen Eingriffen ins Internet. „Drei Viertel der User fordern ein stärkeres Eingreifen des Staats bei der Strafverfolgung im Internet, aber gleichzeitig sind über 60 Prozent gegen mehr Online-Überwachung und Vorratsdatenspeicherung.“

Diese Themen werden bei einer Konferenz in Berlin angesprochen, welche BITKOM und Heinrich-Böll-Stiftung veranstalten. Unter dem Motto „Offenheit als Prinzip“ geht es unter anderem um elektronische Bürgerbeteiligung, Demokratie in sozialen Netzwerken, die Versorgung mit Breitband-Internet und neue Geschäftsmodelle fürs Web. Zu der Konferenz werden 300 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und der Netzgemeinde erwartet. Die Veranstaltung ist Teil der Konferenzserie „netz:regeln“.
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13.09.2011   17:08 Uhr
Warum dürfen die schreiben: "Ganze 52 Prozent der Internetnutzer"  Ich und viel viel wurden doch garnicht gefragt, und ich bin auch internetnutzer.

Ich finde bei umfragen sollte immer dabei stehn mit wievielen und wo die umfrage gemacht worden ist.
13.09.2011   17:45 Uhr
Ab 1000+- Befragten kann eine Umfrage, natürlich in einem gewissen Publikum, als repräsentativ gelten. Bei Wahlumfragen wird auch nichts anderes gemacht.