WoW - Wrath of the Lich King: Ati- und Nvidia-Grafikkarten im Benchmark-Test

World of Warcraft - Wrath of the Lich King zieht Millionen von Spielern in seinen Bann. PC Games Hardware testet daher die Leistung von WoW auf diversen Radeon- und Geforce-Grafikkarten. Mit von der virtuellen Partie: der PCGH-Benchsklave, welcher einzig und alleine für Benchmarks ins Leben gerufen wurde.

Zur Leistungsmessung ziehen wir die erste der Lich-King-Welten heran: den Heulenden Fjord. Das weitläufige Areal setzt konsequent auf die Qualitäten der verbesserten WotLK-Engine: Enorme Sichtweite, weiche Schatten und hübsche Partikelorgien wie Nebel und Zaubereffekte belasten nicht nur den Prozessor, sondern auch die Grafikkarte.

Die Grafikdetails sind praxisnah gewählt (nachfolgend PCGH-Settings genannt): Wir testen mit maximalen Einstellungen, ergo dem mit Patch 3.1 neu hinzugekommenen Ultra-Video-Mode, jedoch nur mit den zweithöchsten Schattendetails. Der Grund hierfür ist, dass die Leistung mit Ultra-Schatten um 30 bis 50 Prozent einbricht. Zum Ausgleich des enormen Fps-Einbruchs bekommt der Spieler lediglich – unansehnliches – Self-Shadowing bei den Charakteren und NPCs zu Gesicht, welches erst bei genauerem Hinsehen auffällt.

Die zweite erwähnenswerte Option ist im Grafikmenü zu finden - "Eingabeverzögerung verringern". Auch diese Einstellung drückt die Bildrate um mindestens 30 Prozent, weshalb wir sie zum Wohle der Spielbarkeit deaktivieren. Alle weiteren Optionen sind maximiert; auch der Sound tönt mit höchster, hardwarebeschleunigter Qualität samt Hall-Effekten aus den Boxen.