04.01.2010 10:17 Uhr
Hi,
o.k., sagen wir mal: ein erster Schritt auf dem Weg CPU und GPU auf einem Sockel zu vereinen. Unterm Strich kann also
die integrierte Grafikeinheit so viel wie jene, die zuvor on-board war. Das erspart dem potentiellen Kunden aber nicht die Grafikkarte,
die er braucht, wenn er neben seinen Office-Anwendungen auch gelegentlich einen aktuellen Titel in halbwegs ansehnlicher Grafik spielen
will, denn für "Solitär" oder den "Billard Simulator" reicht ja die Onboard-Grafik, die er in dieser Leistungsklasse ohnehin schon hat.
Der aktuelle Nutzen dieser neuen CPU wird den Usern wohl schwer zu vermitteln sein, wenn nach der Investition in einen Core i5 661
+ neues Mainboard
ohne Onboard-Grafik bedeutend weniger herauskommt, als bei einem Prozessor-Upgrade + Grafikkarte
für den gleichen Betrag.
Zum interessanten Review hätte ich dann aber noch zwei Fragen:
Wie sieht es mit den
Temperaturen beim Testmodell aus? und: Lässt sich eine "integrierte" GPU eigentlich auch übertakten?
Gruß,
04.01.2010 10:29 Uhr
Hi,
o.k., sagen wir mal: ein erster Schritt auf dem Weg CPU und GPU auf einem Sockel zu vereinen. Unterm Strich kann also
die integrierte Grafikeinheit so viel wie jene, die zuvor on-board war. Das erspart dem potentiellen Kunden aber nicht die Grafikkarte,
die er braucht, wenn er neben seinen Office-Anwendungen auch gelegentlich einen aktuellen Titel in halbwegs ansehnlicher Grafik spielen
will, denn für "Solitär" oder den "Billard Simulator" reicht ja die Onboard-Grafik, die er in dieser Leistungsklasse ohnehin schon hat.
Soll die GPU in den neuen Intel CPUs nicht einfach die Onboard-Grafikkarte ersetzen?
Hätte mir zwar etwas mehr an Leistung erwartet, aber im grunde hat man die die Onboard-Leistung.
04.01.2010 10:30 Uhr
Ich denke das richtige Potential wird sich erst im mobilen Sektor zeigen, da es hier vor allem auf kompakte und Energie sparende Lösungen ankommt.
Interessant ist der Schritt allerdings auch dahingehend, als dass man durch die Integration in die CPU, auch die Mainboards günstiger gestalten kann, was sicherlich zur Kostensenkung vor allem im Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen beiträgt. Für Workstation-Anwendungen im CAD-Bereich muss man sowieso auf mehr Leistung zurückgreifen, da spielt Intel's Lösung wiederum keine große Rolle. Das größte Potential sehe ich aber wie gesagt im mobilen Sektor, auch wenn Intel hier in der Vergangenheit schon sehr gut aufgestellt war.
Bleibt abzuwarten ob AMD auf den Zug aufspringen wird und eine eigene Lösung anbietet, mit der man Intel wieder mehr Konkurrenz machen kann.
04.01.2010 10:33 Uhr
Ihr geht von falschen Voraussetzungen aus. Der Core i5 600 ist kein Prozessor für die 10% aller PC-Nutzer die spielen wollen sondern für die 90% die einen mglst unkomplizierten Rechner suchen (z.B. für Office) und dessen größte Herausforderung die Wiedergabe von HD-Material ist...........wenn es den mit vier Kernen gäbe, dann hätte ich ihn schon bestellt.
Grüße
04.01.2010 11:28 Uhr
Hi,
@Faust: dann bleibt aber die Frage, ob es bei der vorwiegenden Nutzung als Office-System tatsächlich "unkomplizierter" läuft,
als zuvor mit Onboard-Grafik. Denn ich hätte bei annähernd gleicher Leistung wirklich nicht mehr gewonnen, als die Lokalität
der Grafikeinheit vom Board zum Sockel zu verschieben. Jedenfalls ist mir in meinem bisherigen Office-Leben noch kein Rechner
untergekommenen, bei dem die Onboard-Grafik abgeraucht wäre, und - falls sie das je tun sollte - welchen Vorteil habe ich dann,
wenn ich die defekte Grafikeinheit mit der CPU
zusammen einschicken muss, statt nur das Mainboard?
In so fern sehe ich auch keinen großen Gewinn darin, das Mainboard um ein Bauteil günstiger zu produzieren, wenn die passende CPU
dazu um ein Bauteil teurer hergestellt werden muss. @Spektrum: dort, wo es ums Platz sparen geht, leuchtet mir das eher ein.
Trotz allem ein interessanter Schritt und ich denke, es wird in Zukunft schon ausgelotet werden, in wie weit es möglich ist mit der
neuen CPU-GPU Integration die Leistung seperater 3D-Beschleuniger zu ersetzen. Und wenn man in diese Regionen vorstößt, bin ich
sehr gespannt darauf, wie ein solcher Hot-Spot von GPU + CPU unter Last gekühlt werden soll.
Gruß,
04.01.2010 11:44 Uhr
Ich hab nicht gesagt, dass es besser ist als "früher". Ich hab nur gesagt, dass die Kritik an der Leistung nicht zutreffend ist, da Intel die von Dir/Euch gewählte Zielgruppe garnicht ansprechen will.
Grüße
04.01.2010 13:49 Uhr
Das hatte ich auch so verstanden. :ja: Nur meine ich, dass die
Verschiebung der Onboard-Grafik
allein ein
zu schwacher Grund ist, um User von einem Systemwechsel zu überzeugen.
Gruß,
04.01.2010 14:06 Uhr
Du denkst schon wieder zu sehr in "Deinen" Bahnen ;) --> im Business-Bereich wird niemand auf einen andere Technologie wechseln. Dort werden die Rechner genutzt bis sie zerfallen und dann kommen eben neue mit neuer Technologie.....hier könnte das Argument einer (theoretisch) viel größeren Auswahl an Boards und Chipsätzen (= Featuers) und somit einer optimaleren Anpassbarkeit viel eher ziehen.
Grüße
09.01.2010 23:36 Uhr
Schöne sache für den Mobile sektor, mehr nicht.
Den Vorteil für den Desktopbereich sehe ich jetzt nicht und ich denke das ich keinen finden werde.
Mir persönlich gefällt die Kombination nicht, es ist einfach zu teuer und unpraktisch.
Da setze ich lieber auf einen IGP auf dem Mainboard.
10.01.2010 11:48 Uhr
Finde ich persönlich sehr fortschrittlich, wenn man das ganze einmal weiterdenkt und noch mehr auf einen Chip reduziert... Mobiles Handy mit Core2Duo und PC-onboard Grafikkarte. (Ok, dafür brauchts noch Zeit :P )