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Roccat KONE [+]

Gaming-Maus 2.0?

Seite 1: Roccat Kone[+]

vorschau roccat kone plus 2 
Mit der „Kone [+]“ hat der beliebte Gaming-Peripherie Hersteller Roccat den Nachfolger der erfolgreichen Kone Gaming-Maus auf den Markt gebracht. Neben einigen optischen Veränderungen wurden vor allem die inneren Werte der Gaming-Maus verbessert und weiter zur Perfektion getrieben. Im folgenden Review werden wir uns das Sportgerät für Gamer einmal genauer ansehen.

Die Roccat Kone[+] ist der Nachfolger der beliebten Kone Gaming-Maus. Dabei hat Roccat den Nager nicht nur optisch aufgefrischt, sondern auch die Technik überarbeitet. Der grundlegenden Form des Mauskörpers ist der Hersteller dabei größtenteils treu geblieben. Der Mausrücken ist weiterhin recht hoch und besitzt seitliche Einkerbungen für einen ordentlichen halt. Mit den Maßen 135x78mm (LxB) gehört die Kone[+] auch sicherlich zu den Mäusen, die auch für größere Hände geeignet sind. Die Oberfläche der Maus, bis auf die Abdeckung der LED-Leuchtstreifen, ist komplett in einem griffigen rauen matt-schwarz gehalten.

   
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Die beiden Maustasten entspringen dem Mausrücken komplett aus einem Guss. Der Vorgänger hatte hier leichte Einkerbungen, welche bei der Kone[+] der Vergangenheit angehören. Auf das leuchtende Roccat-Logo am hinteren Teil des Mausrückens wurde verzichtet, hier ziert jetzt ein gedrucktes Logo die Oberfläche. Beim Mausrad geht Roccat ebenfalls einen neuen weg. Anders als beim Vorgänger kommt hier ein breiteres und griffigeres 4-Wege-Mausrad zum Einsatz. Das vermittelt im Vergleich zum Vorgänger ein besseres Gefühl und Kontrolle beim Scrollen. Vor dem Mausrad befindet sich weiterhin eine Zusatztaste. Im Vergleich zum Vorgänger ist diese nun größer geworden, aber mit kleineren und mittelgroßen Händen umständlich zu erreichen, da man hier zu einem Klick auf dem Mausrad neigt. Hinter dem Mausrad befindet sich auch wieder der DPI-Switch. Hier kommen nun größere und länglichere Tasten zum Einsatz, die sich auch gut im Eifer des Gefechts zum ändern des DPI-Werts finden lassen sollten. Die beiden Seitentasten belässt Roccat ähnlich wie bei der Kone auf der linken Seite und in ausreichender Größe. Auf der hinteren Seitentaste ist Standardmäßig die „EasyShift[+]“ Funktion vorkonfiguriert, mehr dazu später. Insgesamt acht frei konfigurierbare Tasten stehen mit der Kone[+] zur Verfügung.

Neben den Tasten spendiert Roccat der Kone[+] auch die beiden charakteristischen LED-Leuchtstreifen. Hier kann der Anwender zwischen 32 Farbabstufungen der Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wählen und diese blinken, pulsieren oder atmen lassen.

 
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An der Unterseite findet sich neben dem 6000 DPI Laser-Sensor auch ein verschraubtes Fach für zusätzliche Gewichte. In der Grundausstattung bringt die Kone[+] rund 126 Gramm (ohne Kabel) auf die Waage. Dieses Gewicht kann wahlweise um bis zu 20 Gramm mit Hilfe von vier 5 Gramm-Gewichten ergänzt werden. An der vorderen linken und rechten Kante, sowie im über die gesamte hintere Kante platziert Roccat schmale Gleitpads für ein gutes Gleitverhalten.

  
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Nicht nur optisch, sondern auch technisch hat Roccat den Nachfolger der Kone überarbeitet. Für die Abtastung der Oberfläche setzt Roccat auf einen „R2“ genannten Laser-Sensor mit 6000 DPI. Mittels der Roccat Software und dem DPI-Switch lässt sich dieser in 100er Schritten von 100 bis 6000 DPI regeln und optimal an die Bedürfnisse anpassen. Da der R2-Laser-Sensor eine eigene TDCU (Tracking & Distance Control Unit) mitbringt, verzichtet Roccat bei der Kone[+] auf einen zweiten Sensor zu Erkennung und Optimierung der Oberfläche. Die TDCU nutzt eine Auflösung von 10.5 Megapixel zur Analyse der Oberfläche. Die maximale Beschleunigung der Kone[+] gibt Roccat mit 30G und 3.8-5 m/s (150-200 ips) an. Die Lift-Off-Distanz kann in drei Schritten (Normal, Low, Extra Low) in der Software konfiguriert werden. Im 576 KByte großen Mausspeicher lassen sich alle über die Roccat-Software konfigurierten Änderungen speichern. Damit die Kone[+] diese Leistung fehlerfrei umsetzen kann, ist zur Unterstützung ein 72 MHz schneller Turbo-Core-Prozessor eingebaut.

Das USB-Kabel ist mit 2m ausreichend lang dimensioniert und mit einer Kunststoffummantelung isoliert. Anders als bei den meisten anderen Mäusen verzichtet Roccat hier auf eine stabile Gewebeummantelung. Der USB-Stecker ist nicht vergoldet und mit einem Roccat-Logo zur einfach Identifizierung der Maus versehen.

Technische Daten:

  • Pro-Aim Laser Sensor R2 mit bis zu 6000 dpi
  • 1000Hz polling rate
  • 1 ms Reaktionszeit
  • 11750 fps, 10.5Megapixel
  • 30G Beschleunigung
  • 3.8-5 m/s (150-200ips)
  • 16-bit Data-Channel
  • Tracking & Distance Control Unit
  • 72MHz TurboCore processor
  • 576 kB interner Speicher
  • 2 m USB-Kabel

Verarbeitung:

Bei der Verarbeitung kann Roccat auf ganzer Linie überzeugen. Die Maus wirkt insgesamt im Bereich der Haptik sehr wertig und vermittelt einen festen Griff. Alle Tasten, besonders die beiden Maustasten, überzeugen mit einem guten Druckpunkt. Neben diesen kann auch das Mausrad überzeugen, dass auch härteren Einsatz im Eifer des Gefechtes unbeschadet überstehen sollte. Beim Fach für die Wechselgewichte hätten wir uns dann aber einen zusätzlichen Klick für den Drehdeckel gewünscht, damit sich der Deckel nicht von selbst öffnen kann. Die Gleitpads und das USB-Kabel sitzen fest und geben keinen Grund zur Beanstandung, einzig eine robuste Gewebeummantelung des USB-Kabels wäre sehr wünschenswert gewesen.
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