- Review

SteelSeries Sensei

Meisterhaft gut?

Seite 1: SteelSeries Sensei – Der Großmeister unter den Mäusen?

vorschau SteelSeries Sensei 2
„Verneige dich vor dem Meister“, so stellt SteelSeries die neue Sensei Gamer-Maus vor. Dabei übernimmt SteelSeries die altbewährte Formgebung der Xai-Laser und spendiert dieser ein neues Innenleben und zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten. Ob das aber genug ist um die Sensei den „Großmeister“ unter den Gamer-Mäusen zu nennen, wird der folgende Test zeigen.

Mit der Sensei möchte SteelSeries einmal mehr beweisen das eine Maus mehr als nur ein Eingabegerät sein kann, sondern vielmehr ein Werkzeug um in den richtigen Momenten die bestmögliche Kontrolle über seine Charakter, Basis oder Armee zu haben. Dabei bewirbt SteelSeries die neue Sensei als „Großmeister“ und verspricht die Messlatte höher zu legen. Dabei betont SteelSeries nicht nur das eigene „Know-how“ sondern hat, wie schon bei der Xai Laser, mit den Größen des E-Sports zusammengearbeitet um die Maus für eine Vielzahl von Titel zu optimieren und zu einem ultimativen Werkzeug zu machen.



Bei der Formgebung übernimmt SteelSeries eins zu eins die Abmessungen der Xai Laser. Dadurch erreicht die Sensei mit dem flachen und länglichen Mausrücken eine angenehme Ergonomie und ist für Rechts- sowie Linkshänder gleichermaßen zugänglich. Die Oberfläche lackiert SteelSeries in einem silbernen Finish, die beiden Seiten in einem matten schwarz. Die Sensei verfügt über acht Tasten. Wie bei der Xai Laser entspringen die beiden Maustasten nahtlos aus dem Mausrücken. Mittig findet sich das im Vergleich zur Xai Laser etwas bereitere 2-Wege-Mausrad mit dahinter liegendem CPI-Switch wieder. An den beiden Seiten platziert SteelSeries jeweils zwei Seitentasten.



Zudem spendiert SteelSeries der Sensei eine umfangreiche Beleuchtung. Diese ist in drei Zonen unterteilt und gliedert sich in das SteelSeries-Logo am Mausrücken, das Mausrad sowie die CPI-Switch-Indikator-LED. Mit Profilen verknüpft lassen sich für diese drei Zonen unabhängig voneinander 16,8 Millionen Farben einstellen um das jeweils aktive Profil zu signalisieren. Natürlich lässt sich die Beleuchtung auch vollständig abschalten.



Auf der Rückseite bringt SteelSeries ein LCD-Display mit integrierter Menüführung unter. Damit kann die Sensei auch ohne Treiberinstallation konfiguriert und mit den gewohnten Einstellungen an verschiedenen PC-Systemen genutzt werden, beispielsweise bei Turnieren oder Lan-Parties mit gestellter Hardware. Einzig für spezielle Einstellungen zu den Profilen benötigt die Sensei eine (temporäre) Installation der SteelSeries Engine Software. Weiter befinden sich an der Unterseite drei große UPE-Teflon Gleitpads wieder sowie der Laser-Sensor.

Technische Daten
  • Tasten: 8
  • Kabel: 2 m (umflochten, um die Haltbarkeit zu erhöhen)
  • Abfragerate: 125 - 1000 Hz (stufenlos)
  • Vergoldeter USB-Stecker
  • Maße: 125,5 x 68,3 x 38,7 mm
  • CPI high/low Anzeige
  • 32 Bit Arm Prozessor (75 MHz)
  • SteelSeries FreeMove Technologie
  • SteelSeries ExactSens Technologie
  • SteelSeries ExactRate Technologie
  • SteelSeries ExactAim Technologie

Lasersensor
  • Frames pro Sekunde: 12.000
  • Inches pro Sekunde: 150+
  • Megapixels pro Sekunde: 10.8
  • Counts pro Inch: 100 - 5.700 (stufenlos + Interpolation bis 11.400 CPI)
  • Max. Beschleunigung: 30 G
  • Sensor Datenkanal: 16 Bit

Die technischen Daten der Sensei können sich sehen lassen. Ausgestattet mit einem 32 Bit ARM Prozessor mit 75 MHz steht der Maus ein „starkes Herz“ für die Verwaltung der zahlreichen Funktionen zur Verfügung. Beim Lasersensor setzt SteelSeries auf ein Modell mit einer maximalen Abtastrate von 5.700 CPI (Counts per Inch), 12.000 Bilder pro Sekunde bei einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Inch pro Sekunde (3,81 m/s). Wahlweise kann bei der Sensei die Abtastrate durch Interpolation auf bis zu 11.400 CPI verdoppelt werden.

Verarbeitung

In puncto Verarbeitung versteht SteelSeries sein Handwerk. Die Sensei wirkt in der Verarbeitungsqualität, auch hinsichtlich langer Haltbarkeit, wieder durchaus gelungen. Alle Maustasten haben einen angenehmen Druckpunkt und geben dem Anwender genug Rückmeldung. Der Mauskorpus hält auch einem festeren Drücken ohne „Knarr-Geräusche“ oder Verformungen stand und sollte somit auch das ein oder andere hitzige Gefecht ohne Schaden überstehen. Bei der Gewebeummantelung des USB-Kabels ist SteelSeries ebenfalls einen gelungenen Mix aus Stabilität und Biegsamkeit zu finden.
Nächste Seite: Software