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BITFENIX Shinobi Gehäuse im Test

Unauffälliges Arbeitstier zum Kampfpreis

Seite 1: BITFENIX Shinobi

vorschau Bitfenix Shinobi 2
Konsequent preiswert und ohne unnötige Spielereien tritt BITFENIX mit dem Shinobi auf. Der kleine Midi-Tower richtet sich an preisbewusste Käufer, die mit wenig Geld einen PC zusammenstellen wollen. Wie sich das Gehäuse im Alltag schlägt, zeigt unser Review.


Das Gehäuse im Überblick

Den einfarbig bedruckten Pappkarton ziert auf der Vorderseite das Firmenlogo, die Rückseite zeigt Schemazeichnungen mit Details des Gehäuses. Im Karton findet sich sicher in Styropor verpackt der Midi-Tower, jede Menge Schrauben, Füße zum aufkleben und eine Handvoll Kabelbinder.



Ausgepackt erfreut das überraschend leichte Gehäuse durch klare Linien. Die Front bietet Platz für bis zu drei externe Laufwerke und wird optisch vom Firmenlogo dominiert. Links und rechts wird die Front durch attraktive Mesh-Streifen aufgelockert. Die Zierstreifen werden auf der Oberseite fortgesetzt, wo ein weiteres Mesh-Element im hinteren Bereich als Staubschutz für zwei optionale Lüfter dient. Ebenfalls auf der Oberseite befinden sich der Power- und Resetschalter, zwei Status LEDs, vier USB 2-0 Ports und die Klinkenstecker für Audio I/O. SATA-Anschlüsse fehlen leider.

Die Rückseite weist mit Gummilippen geschützte Durchbrüche für Kabel oder die Schläuche einer Wasserkühlung auf. Ansonsten präsentiert sich das Shinobi von außen matt schwarz, nüchtern bis schmucklos, was nicht unbedingt negativ zu bewerten ist.



Mit Daumenschrauben lassen sich beide Seitenwände schnell und unkompliziert entfernen. Dem Betrachter präsentiert sich ein aufgeräumter wenn auch enger Innenraum, der ebenfalls komplett in schwarz gehalten ist. Der fest montierte Mainboardträger hat einen großzügigen Durchbruch für einen nachträglichen Kühlerwechsel. Auch an anderen Stellen sind Durchbrüche vorhanden, so dass Kabel hinter dem Träger verlegt werden können. Leider werden die Kanten dieser Durchbrüche nicht durch Gummilippen geschützt. Der Festplattenkäfig bietet Platz für acht Platten und ist fest montiert.

Das Gehäuse bietet zahlreiche Montagemöglichkeiten für zusätzliche Lüfter. Zwei in der Front und an der Oberseite, ein weiterer kann im Boden montiert werden. Die Lüfter, die Luft ins Gehäuse saugen werden von Staubschutzfiltern geschützt.

Technische Daten/Lieferumfang


Abmessungen (Herstellerangabe)250x450x497mm (BxHxT)
Gewichtca. 6 kg
MaterialStahl
Bauart - Mainboard-FormfaktorenATX, Mini-ATX, Micro-ATX
Frontanschlüsse4 x USB 2.0, Front Audio (In/Out)
Lüfteranzahl2 x 120mm Front optional
1 x 120mm Gehäuserückseite
2 x 120mm oder 140mm im Deckel optional
2 x 120mm Unterseite optional
Laufwerksplätze3 x 5,25" extern
8 x 3,5" intern
Besonderheitennahezu Werkzeuglose Installation durch Daumenschrauben
Gewährleistung2 Jahre




Verarbeitung

Obwohl die Bleche recht dünn sind, macht das Shinobi einen ausreichend stabilen Eindruck. Alle Kanten sind sauber entgratet. Die Lackierung nimmt recht leicht Fingerabdrücke auf, lässt sich aber auch schnell reinigen.

Etwas heikel ist die Befestigung der Staubfilter, kommt man unbedacht an einen der Filter, fällt dieser einfach aus seiner Befestigung. Wobei diese Gefahr relativ gering ist, sind die Staubfilter doch entweder an der Unterseite des Gehäuses oder hinter der Frontblende angebracht. Die mitgelieferte Gebrauchsanweisung ist allerdings nahezu nutzlos – gerade an Stellen, an denen man sich ein wenig Hilfestellung erwartet, weist sie Lücken auf.
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