03.01.2012
Jan Reif
Review:

Cooler Master Silencio 550 – Der Teufel lauert im Detail

Seite 4: Fazit

Der gute Ansatz ist durchaus erkennbar. Das Cooler Master Silencio 550 Gehäuse erlaubt es, einen absolut leisen PC zusammen zu stellen. Leider verderben Design- und kleinere Verarbeitungsschwächen den guten Ersteindruck.

Die Lackierung nimmt schnell Fingerabdrücke auf und erweist sich an heiklen Stellen als wenig haltbar. Designschwächen wie zu wenige und zu enge Kabeldurchlässe, hakelige MOLEX-Stecker und widersinnig gestaltete Kabelführung erschweren den Komponenteneinbau und machen den fertigen PC wenig wartungsfreundlich. Das zu kurz bemessene USB3.0 Kabel dabei nicht vergessen.

Im Betrieb erweisen sich die mitgelieferten Lüfter als etwas leistungsschwach um moderne, viel Abwärme erzeugende, Komponenten sicher zu kühlen. Auch die HDD-LED ist viel zu hell und wird sich mit Sicherheit auf Dauer als nervtötende Ablenkung erweisen.

Unterm Strich ist es schade, wie durch leicht zu behebende Kleinigkeiten ein guter Ansatz beeinträchtigt wird. Für einen flüsterleisen Rechner jedoch ist man sicher bereit, ein gewisses Maß an Mankos auf sich zu nehmen, aber in der Summe ist das wohl den meisten etwas zu viel.

Update: Wählt man seine Hardware passend zum Gehäuse, kann man durchaus alle Anschlüsse nutzen und die Kabel sinnvoll verlegen. Es empfiehlt sich ein Netzteil mit Flachbandkabeln und ein Mainboard, dass die USB-Anschlüsse möglichst weit "unten" am Anschlusspanel angeordnet hat.


positiv:
negativ:
optisches DesignHDD Käfig kompliziert auszubauen
effiziente Gehäusedämmungkleine Verarbeitungsschwächen
umfangreicher Lieferumfangeng
komplizierter Komponenteneinbau
komplizierter Kabelführung



Verarbeitung
70%
Design
85%
Hardwareeinbau
70%
Anschlüsse
65%
Lüfter
70%
Ausstattung
80%
Silent Möglichkeiten
70%
Kühlungs Möglichkeiten
70%
Kabelverlegung
50%
Befestigungen/Verriegelungen
75%
Preis/Leistung
70%
Gesamtwertung
70%
Preis (UVP)
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