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KFA² GeForce GTX 670 EX OC

Seite 1: KFA² GeForce GTX 670 EX OC

KFA² ist mittlerweile ein fester Begriff für stark übertaktete Grafikbeschleuniger auf Nvidia-Basis. Mit der GeForce GTX 670 EX OC 2 GByte hat man uns das mittlere Modell aus Nvidias aktueller Speerspitze geschickt. Neben einem eigenen Kühler bringt die EX OC Variante der GTX 670 auch einiges an Mehrtakt ab Werk mit. Wie sich der Grafikbeschleuniger im Vergleich mit der GTX 680 und GTX 660 Ti in unserem Benchmark-Parcours schlägt, wird der folgende Test zeigen.

Die GeForce GTX 670 reiht sich im aktuellen GeForce 600 Lineup zwischen GTX 680 und GTX 660 Ti ein. Dabei setzt Nvidia auf eine leicht „abgespeckte“ Version der GK104 GPU, die so auch in großen Zügen an die GTX 660 Ti vererbt wurde. Dabei steht natürlich auf der GTX 670 die volle bereite an Nvidia-Features, wie Nvidia GPU-Boost, 3D-Vision, TXAA, Adaptive VSync und Surround zur Verfügung.



Bei der KFA² GTX 670 EX OC handelt es sich um einen Vertreter im Eigendesign. Neben ab Werk erhöhten Taktraten ist der Grafikbeschleuniger zudem mit einem eigens entwickelten Kühler ausgestattet, der neben mehr Kühlleistung auch die Betriebslautstärke im Vergleich zum Referenzmodell verbessern soll. Da die KFA² in der Redaktion leider ohne Retail-Verpackung und Lieferumfang angekommen ist, können wir an dieser Stelle leider nicht Detailliert darauf eingehen.

Gegenüber der GTX 680 ist die GK104 GPU der GTX 670 auf sieben SMX-Einheiten (Streaming-Multiprozessoren) limitiert. Dadurch stehen insgesamt 1.344 CUDA-Cores (GTX 680: 1.536 Cores) zur Verfügung die in vier Graphics-Processing-Cluster organisiert sind. Daneben verrichten auf dem Chip 112 Textureinheiten, sowie 24 Raster-Operation-Prozessoren ihren Dienst. Das Speicherinterface ist mit 256 Bit (4x 64 Bit Controller) genau so breit wie bei der GTX 680, womit eine theoretische Speicherbandbreite von rund 192 GB/s zur Verfügung steht. Beim Referenzmodell arbeitet die GK104 GPU mit 915 MHz Base- und 980 MHz Boost-Clock, der Speicher mit 3.004 MHz. Im Falle der GTX 670 EX OC hat KFA² die Taktraten recht deutlich angehoben. Die GPU taktet mit 1006 MHz Base- und bis zu 1085 MHz Boost-Clock. Der Speichertakt wurde unberührt gelassen.



Beim Kühler setzt KFA² auf eine Dual-Slot-Lösung. Ausgehend von einer Kupfer-Grundplatte, die direkt auf der GK104 GPU aufliegt, führen vier dicke Aluminium Heatpipes in einen großen Aluminiumkühlkörper. Dieser erstreckt sich über die gesamte Länge des PCBs (Platine) und ist mit zahlreichen Aluminiumfinnen ausgestattet. Darüber positioniert KFA² zwei große 80mm Axial-Lüfter, die Frischluft auf den Kühlkörper blasen. Der Kühlkörper liegt nur auf der GPU auf, die Speicher oder Spannungsversorgung werden nur durch den Luftstrom gekühlt. Auf passive Kühlkörper, beispielsweise auf den Speicherchips, hat KFA² hier leider verzichtet.

Zur weiteren Wärmeabgabe sind im hinteren Teil des PCB, zwischen Komponenten der Spannungsversorgung, kleine Luftschlitze eingearbeitet. Durch diese kann zusätzlich Abwärme nach oben in das Gehäuseinnere ausweichen. Durch das doch offene Kühlerkonzept und den „Top-Blower“-Aufbau wird die Abwärme ohnehin zum größten Teil in das Gehäuseinnere abgegeben. Eine vernünftige Gehäusebelüftung ist hier auf jeden Fall empfohlen, da die Abwärme nicht nach hinten aus dem Gehäuse befördert wird.



KFA² setzt bei der GTX 670 EX OC auf eine Spannungsversorgung mit 8+6 Phasen. Angeschlossen wird die Grafikkarte mittels einem 6- und 8-Pin Stromanschluss am Netzteil. Rein rechnerisch stehen der Grafikkarte damit maximale 300 Watt (75W PCIe + 75W 6-Pin + 150W 8-Pin) zur Verfügung. Damit sollten auch im Bereich Overclocking auf Seiten der Spannungsversorgung genügend Reserven verfügbar sein.

In der Slotblende sind zwei Dual-Link-DVI-, ein HDMI- sowie ein DisplayPort-Anschluss zu finden. Anders als bei der vorherigen GeForce-Generation, ist es mit der GTX 670 möglich Nvidia 3D Surround Gaming (Triple-Display-Setup) mit nur einer Grafikkarte zu betreiben. Weiter unterstützt die GTX 670 natürlich auch SLI-Konfigurationen. Zwei SLI-Connectoren lassen ein Verbund aus bis zu drei Grafikbeschleunigern für maximale Leistung zu.

Technische Daten



HD 7970
HD 7950
GTX 660 Ti
GTX 670
GTX 680
KFA² GTX 670 EX OC
unit
Codename
Tahiti
Tahiti
GK104
GK104
GK104
GK104
-
Process
28
28
28
28
28
28
nm
Transistors
4310
4310
3540
3540
3540
3540
millions
Stream Procesors
2048 (4D)
1792 (4D)
1344 (1D)
1344 (1D)
1536 (1D)
1344 (1D)
-
Texture Mapping Units (TMUs)
128
112
112
112
128
112
-
Raster Operation Units (ROPs)
32
32
24
32
32
32
-
Core clock
925
800
915 Base + Boost
915 Base + Boost
1006 Base + Boost
1006 Base + Boost
MHz
Shader clock
925
800
915 Base + Boost
915 Base + Boost
1006 Base + Boost
1006 Base + Boost
MHz
Memory
3072 GDDR5
3072 GDDR5
2048 GDDR5
2048 GDDR5
2048 GDDR5
2048 GDDR5
MB
Memory interface
384
384
192
256
256
256
Bit
Memory clock
2750
2500
3004
3004
3004
3004
MHz x2 (DDR)
Memory bandwith
264000
240000
144200
192256
192256
192256
MB/s
Shader-Model
5.0
5.0
5.0
5.0
5.0
5.0
-
Dual/Triple SLI/CF support
haken black /
/
/
/
/
/
-
Bus Technology
PCIe 3.0
PCIe 3.0
PCIe 3.0
PCIe 3.0
PCIe 3.0
PCIe 3.0
-
Form Factor
Dual
Dual
Dual
Dual
Dual
Dual
slot
Preis

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