- Review

ASUS Maximus V Gene Mainboard im Test

Klein aber fein?

Seite 1: ASUS Maximus V Gene

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ASUS schickte uns mit dem ASUS Maximus V Gene einen wahren Koloss im µATX Format. Mit überdurchschnittlich hohem Umfang und Features will sich ASUS vor allem für kleine Gaming-Rechner empfehlen. Inwiefern das gelungen ist zeigt das folgende Review.

Lesezeichen:


Das Maximus V Gene gehört zu ASUS Republic of Gameer (ROG) Linie und kommt dementsprechend in roter Verpackung daher, auch der Klappdeckel mit einer Beschreibung der auf dem Board verbauten Features gehört quasi zur Grundausstattung der ROG-Mainbaords.


Layout

Beim ersten Blick auf das Mainboard fällt als erstes der große passive Kühlkörper auf den Spannungswandlern auf. Sind solche Kühlkörper bei µATX Hauptplatinen aufgrund des geringeren Platzangebots eher unüblich, zeigt ASUS schon hier, was die Zielgruppe des Boards ist – zumindest soll das gute Stück den ein oder anderen Übertaktungsversuch nicht nur überstehen sondern regelrecht unterstützen. Hierfür sprechen auch die weiteren Features der ROG-Serie wie zum Beispiel ROG-Connect, womit das Mainboard über einen anderen PC gesteuert und überwacht werden kann.
Oberhalb des Kühlkörpers findet sich der 8-Pin ATX 12V Anschluss und zwei PWM-Lüfteranschlüsse zum Kühlen der CPU. In Richtung Rearpanel liegt zu dem der Port für die beigelegte Zusatzkarte für mSATA und mini-PCIe. Rechtsseitig des Sockels folgen vier RAM-Slots, sowie ein PWM-Lüfteranschluss, der interne USB 3.0 Header und die ATX Stromversorgung. Die Lüfteranschlüsse für die CPU könnten in engeren Gehäusen schwer zu erreichen sein, da ein herankommen durch den großen passiven Kühlkörper behindert wird.


Die beigelegte Zusatzkarte bindet einen SATA Port des Z77 Chipsatzes und PCIe an, darüber realisiert ASUS neben dem für Caching-SSDs beliebten mSATA-Format auch einen Mini-PCIe Slot. Somit gibt es hier eine weitere Möglichkeit zum Erweitern des Computers.


Folgt man dem Layout nach unten, bieten sich dem Nutzer zwei PCIe 3.0 fähige PEG-Slots, welche SLI und CrossfireX tauglich sind. Zwischen den Slots liegt die BIOS-Batterie. Diese dürfte bei installierter Grafikkarte im oberen Slot zwar nicht sonderlich gut zugänglich sein, dafür gibt es aber zum schnellen löschen der BIOS-Settings einen Button am Rearpanel. Neben den PEG-Slots verbaut ASUS noch einen PCIe x4 Slot. Neben den Plätzen für Erweiterungskarten folgt der Chipsatz, gekühlt von einem flachen passiven Kühlkörper, geziert von ASUS- und ROG-Logo. Besonders interessant für Modder dürfte der verbaute LED-Streifen in der linken unteren Ecke des Boards sein, dieser taucht das Board im Dunkeln in das ASUS-typische Rot.


Am unteren Rand hat ASUS schlussendlich wie üblich die restlichen Header für Audio, USB und dergleichen versammelt. Dazu gesellen sich ein Debug-Port, der gesockelte BIOS-Chip und zwei Taster für Reset und Power. Im linken unteren Eck zeigt sich zudem der Audio-Chip, welcher mit einem zusätzlichen Blech geschirmt wurde.



Rearpanel

Beim Rearpanel nutzt ASUS nicht allen Platz aus, um Anschlüsse aus dem Gehäuse zu führen, so sind die ersten zwei bis drei Zentimeter lediglich von zwei kleinen Buttons zum CMOS-Clear und für das ROG-Connect Feature belegt. An dieser Stelle arbeitet hinter der Blende, sofern benutzt, der mSATA beziehungsweise mini-PCIe Slot. Ansonsten tut ASUS sein möglichstes, um dem Anwender genügend Anschlussmöglichkeiten zu geben: Neben vier USB 3.0 und vier USB 2.0 Ports gibt es noch einen eSATA- und einen LAN-Port. In Sachen Audio wurde analoges 7.1 und optisch-digitales Signal herausgeführt. Nutzer der CPU eigenen Grafikeinheit können auf DisplayPort und HDMI zurückgreifen.


Lieferumfang

Im Lieferumfang findet sich:
  • sechs SATA-Kabel
  • ATX-Blende
  • USB-Kabel
  • SLI-Brücke
  • Treiber CD
  • Beschriftungsaufkleber

Daneben liegt dem Mainboard noch sowohl eine ausführliche Anleitung, als auch ein Quick-Start-Guide bei. Besonderes Gimmick ist der beigelegte "Do not disturb" Türklinken-Aufhänger.



ASUS Maximus V Gene
Chipsatz:Intel Z77 Express
Ram:4 x DDR3 1066 / 1333 / 1600 / 1866 / 2133 / 2200 / 2400 / 2600 / 2666
Grafik PCIe:2 x PEG 16x (einzeln elektrisch 16x oder 8x/8x; PCIe 3.0)
Multi-GPU:NVIDIA SLI, AMD CrossFireX
PCI(e):1 x PCIe 4x (PCIe 2.0)
Netzwerk:2 x 10/100/1000 Mbit (Marvell 88E8057)
Audio:7.1 HD Audio (Realtek ALC892)
USB / Firewire / Bluetooth:4 x USB 3.0 (2 x I/O Panel und 2 x onboard; Z77)
8 x USB 2.0 (4 x I/O Panel und 4 x onboard; Z77)
2 x USB 3.0 (2 x I/O Panel; ASMedia Chip)
HardDisk:2 x SATA 6.0 Gb/s, 2 x SATA 3.0 Gb/s, 1 x eSATA 3.0 GB/s, 1 x mSATA3.0 GB/s (Intel Z77)
2 x SATA 3.0 Gb/s (ASMedia)
Fan:5 x PWM
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