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ASUS Maximus VI Extreme

Seite 1: ASUS Maximus VI Extreme

Von ASUS haben wir heute das Maximus VI Extreme und damit das zweite High-End Mainboard im Test, welches Overclocking zu seinen Spezialitäten zählt. Wir klären was die Highlights des Topmodells von ASUS sind und wie sich die Platine im Vergleich mit der Konkurrenz schlägt.

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Bereits beim Auspacken des ASUS Maximus VI Extreme fällt der umfangreiche Lieferumfang auf. Neben dem auffällig dicken Karton werden die Besonderheiten auch auf der Verpackung beworben und es lässt sich bereits ein prüfender Blick auf das gute Stück werfen.


Layout

Blickt man auf die Platine, sticht vor allem der ausgefallene Kühler für die Stromversorgung der CPU ins Auge. Auf eine Heatpipe Verbindung in Richtung Chipsatz verzichtet ASUS an dieser Stelle. Der Kühler dominiert, neben dem Prozessor-Sockel und Speicher-Steckplätzen, die obere Hälfte des Mainboards.

Auf der linken Seite, neben der Stromversorgung, findet sich am oberen Rand ein 8-Pin und ein 4-Pin ATX 12V Anschluss für die CPU. Direkt daneben findet sich ein Steckplatz für eine kleine Platine, genannt mPCIe COMBO II. Die mPCIe COMBO II versorgt den Benutzer mit einem Wireless LAN Adapter nach dem 802.11ac Standard, auch bekannt als Gigabit WLAN. Dazu gesellen sich ein Bluetooth 4.0 Adapter, sowie ein Slot für SSDs im M.2 Format.


Oberhalb der PCIe Steckplätze ist ein 6-Pin PCIe Poweranschluss platziert, welcher bei einem SLI oder CrossFireX Setup verbunden werden muss. Darum lassen sich drei Lüfter mittels PWM Anschlüssen in Betrieb nehmen.

Auf der rechten Seite des 1150 Sockel sind vier Steckplätze für den Arbeitsspeicher, darüber drei weitere PWM Lüfteranschlüsse und ein Debug-Port. Am rechten Rand des Mainboards liegen der ATX 24-Pin Anschluss, ein USB 3.0 Header, Lötpunkte zum abnehmen diverser Betriebsspannungen, ein DIP-Schalter zum deaktivieren der PCIe 16x Slots und ein Reset- und ein Power-Taster.


Die untere Hälfte des Mainboards teilt sich in zwei Hälften: PCIe Slots und Chipsatz sowie Sata Ports. Insgesamt sind fünf PEG Slots verbaut, dabei bietet der erste Slot je nach Bestückung der anderen PCIe 16x oder 8x, der zweite 16x und die übrigen beschränken sich auf PCIe 8x. Die rot eingefärbten Slots sind so platziert, dass auch vier Grafikkarten mit Dual-Slot Kühlern ohne Probleme verbaut werden können. Zwischen den letzten beiden PEG Slots hat ASUS zudem einen PCIe 4x Slot platziert.

Der Chipsatz wird mit einem sehr flachen passiven Kühler auf niedrigen Temperaturen gehalten. Am rechten Rand, neben dem Chipsatz, wurden gleich zehn Sata 6.0 Gb/s Ports verbaut, welche abgewinkelt ausgeführt sind. Die oberen sechs Ports werden dabei vom Intel Z87 Chipsatz versorgt, die restlichen vier von einem ASMedia Controller.

Am unteren Rand sind schlussendlich zwei weiterere PWM Lüfteranschlüsse, zwei USB 2.0 Header, Analog Audio für das Front Pane, das Systempanel und der Anschluss für das OC Panel.


Rearpanel

Das Rearpanel ist umfangreich bestückt, ASUS führt neben sechs USB 3.0 Ports und zwei USB 2.0 Ports, einen älteren PS/2 Port nach außen. Dazu gesellen sich eine RJ45 Buchse, sowie sechs analoge und ein optischer Audioausgang. An Grafikschnittstellen werden Displayport und HDMI zur Verfügung gestellt. Am linken Rand hat ASUS zudem einen Clear-CMOS Button und den ROG-Connect Button untergebracht. Nutzt man zudem den beigelegten WLAN Adapter, werden zusätzlich noch zwei Antennen über das Rearpanel nach außen geführt.

Lieferumfang

Im Lieferumfang findet sich:
  • zehn SATA-Kabel
  • ATX-Blende
  • drei SLI- und eine CrossfireX Brücke
  • Treiber CD

Daneben liegt dem Mainboard noch die mPCIe COMBO II samt WLAN Adapter und zugehöriger Tischantenne, sowie das OC Panel bei. Das OC Panel dient dabei dem direkten Overclocking, ohne Tools oder BIOS bemühen zu müssen. Die Änderungen werden dabei on the fly übernommen und sind sofort aktiv. Wahlweise kann man das OC Panel auch in einem 5 1/4 Zoll Schacht des Gehäuses verbauen. Standardmäßig zeigt das OC Panel CPU-Lüterdrehzahl, Temperatur und Taktrate an. Benutzt man das OC Panel auf dem Tisch, lässt sich unter einer weiteren Abdeckung vier zusätzlich PWM Lüfter und weitere Sensoren anschließen.



ASUS Maximus VI Extreme
Chipsatz:Intel Z87 Express
Ram:4 x DDR3 1333 / 1600 / 1800 / 1866 / 2000 / 2133 / 2200 / 2400 / 2500 / 2600 / 2666 / 2800
Grafik PCIe:5 x PEG 16x (einzeln elektrisch 8x/16x/8x/8x; PCIe 3.0)
Multi-GPU:NVIDIA SLI (bis zu Quad), AMD CrossFireX (bis zu Quad)
PCI(e):1 x PCIe 4x (PCIe 2.0)
1 x mini-PCIe 1x (PCIe 2.0)
Netzwerk:1 x 10/100/1000 Mbit (Intel Gbe LAN Chip)
Audio:7.1 HD Audio (Realtek ALC1150)
USB / Firewire / Bluetooth:4 x USB 3.0 (2 x I/O Panel, 2 x onboard; Z87)
8 x USB 2.0 (2 x I/O Panel, 6 x onboard; Z87)
4 x USB 3.0 (4 x I/O Panel; ASMedia Hub)
Bluetooth 4.0/3.0+HS (mPCIe COMBO II)
Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac Adapter (mPCIe COMBO II)
HardDisk:6 x SATA 6.0 Gb/s (Intel Z87)
4 x SATA 6.0 Gb/s (ASMedia Controller)
1 x M.2 NGFF SSD Slot (Intel Z87; mPCIe COMBO II)
Fan:8 x PWM
3 x Temperatursensor Anschluss
Formfaktor:ATX (30,5cm x 24,4cm)
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