29.09.2011
Markus Helwig
Review:
Markus Helwig
Pro Evolution Soccer 2012 (PES) – Fußball wie in echt?
Seite 1: Pro Evolution Soccer 2012

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Konami versucht dieses Jahr die Spieler mit neuen Features im Gameplay wie zum Beispiel der Off-The-Ball Steuerung, Active-AI, Teammate Control an Land zu ziehen. Auch bei Pro Evolution Soccer 2012 findet im neusten Teil der Serie eine Integration in Soziale Netzwerke, in diesem Fall durch die Facebook-App myPES, statt.
Auch im neusten Ableger der Fußballsimulation warten die altbekannten Spielmodi Freundschaftsspiel, Champions League, Copa Santander Libertadores, Liga/Pokal. Die Spielvarianten Meisterliga und Werde zur Legende wurden mit dem neuen Modus Klub-Boss, welcher eine nicht sehr umfangreiche Managersimulation darstellt, unter dem Überbegriff Football-Life zusammengefasst. Der Online-Modus zeigt sich in einem neuen Gewand, welcher auf den ersten Blick, kleine aber sehr sinnvolle Erneuerungen aufweist.
PES 2012 wartet mit leicht aufpolierter Grafik und einem etwas besseren Beleuchtungsmodell auf, allzu große Sprünge sollte man hier allerdings nicht erwarten. Etliche neue Animationen lassen das Spiel lebendiger und realistischer wirken. Das Stadion wartet jetzt mit Ordnern, Kamerateams und Schaulustigen auf. Auch laufen die Trainer an der Seite in den jeweiligen Coachingzonen auf und ab. Sehr nett: vor dem Anpfiff und in der Halbzeitpause laufen Rasenpfleger über das Spielfeld und stopfen Löcher. Die Stadionbesucher haben dagegen nur leichte Verbesserungen erfahren, wirken aber insgesamt noch immer wie eine Armee aus Angriff der Klonkrieger. Alles in allem bieten sich Konami aber noch immer einige Möglichkeiten, um die Atmosphäre der Realität näher zu bringen. Zum Beispiel könnten leicht verletzte Spieler mit Verbänden auf das Spielfeld zurückkehren, große Fahnen und Banner in Fankurven der Ultra-Fans oder extreme Ideen wie Flitzer, welche bei Finalspielen über das Spielfeld rennen. Weiterer Kritikpunkt sind teils die Fangesänge, vor allem der deutschen Mannschaften. So kommt man sich bei einem Bayern-Heimspiel teils vor wie beim Intro der Kinderserie "Pumuckl".
| Systemvorraussetzungen | |
| CPU: | Intel Pentium 4 oder äquivalent |
| Grafikkarte: | DirectX 9.0c kompatibel, 128MiB VRAM, Pixel Shader 3.0
ab NVIDIA GeForce 6200, AMD X1300, Intel HD Graphics 2000 |
| Betriebssystem: | Microsoft Windows XP SP3, Vista SP2, 7 SP1 |
| Arbeitsspeicher: | 1GiB |
| Festplattenspeicher: | ca. 8GiB |
| Internetverbindung: | Breitband, 192KiBits Upstream |
Testsystem:
- AMD Phenom II X6 1090T
- Scythe Mine Cooler Rev. B
- 2*2048MB Corsair Dominator CM3X2G2000C9D (DDR3 1333 7-7-7-20-1T, DDR3 1600 8-8-8-22-1T)
- Gainward GTX 460 768MB
- Corsair SSD F120
- FSP Aurum CS Series AU-650
- Silverstone Fortress FT02
- Gamepad: Sony Dual Shock 2, Dual Shock 3, Logitech Dual Action USB
