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FIFA 13

Momentumal?

Seite 1: FIFA 13

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Mit FIFA 13 treibt EA die Entwicklung nach dem Engine Wechsel im zwölften Teil der Reihe vor allem durch Detailverbesserungen voran. Zudem winkt mit der virtuellen Bundesliga ein elektronisches Kräftemessen der Fans deutscher Klubs. Wie sich der neue Teil spielt und ob die neuen Features überzeugen, zeigt der folgende Test.


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Der endlose Kampf bei den Fußball-Simulationen geht auch dieses Jahr in die nächste Runde und so versuchen sowohl FIFA 13, als auch Pro Evolution Soccer 2013 die Spieler in ihren Bann ziehen. Heute steht die dreizehnte Version des von EA stammenden Klassikers FIFA im Blickpunkt. Für viele Fußball-Fans ist vor allem die auch dieses Jahr wieder das umfangreiche Lizenzpaket ein gewichtiges Argument für FIFA. Zwar konnte die Konkurrenz einige neue Lizenzen gewinnen und auch auf die originalen Namen der europäischen Wettbewerbe muss verzichtet werden, dafür sind alle deutschen Klubs der ersten und zweiten Bundesliga mit von der Partie. Auch die ersten beiden Ligen der größten europäischen Ligen wie Spanien, Italien, Frankreich und England sind mit originalen Titel spielbar. Von der Insel gibt es sogar die dritte Liga, auf das deutsche Pendant muss mangels Einigung zwischen EA und dem DFB verzichtet werden.

Die Lizenzen im Klapptext:

 Nationale Ligen

 Weitere Club Teams

 Nationalteams

Wie schon letztes Jahr ist die Atmosphäre auch beim dreizehnten Teil wieder einer der Höhepunkte. Vor allem auf der Playstation 3 in Verbindung mit Mehrkanal-Ton fühlt man sich mitten im Stadion. Fast schon peinlich: auf dem PC gibt es lediglich Stereo-Ton. Neu sind lautstarke Auswärtsfans, welche sich ab jetzt öfter mal zu Wort melden, waren doch beim Vorgänger nur die Heim-Fans zu hören, somit bietet sich bei den Spielen mehr Abwechslung bei den Fangesängen, insbesondere, wenn das Heim-Team schwach auftritt.

Gab es beim Sound und der Atmosphäre schon letztes Jahr, abgesehen von fehlendem Surround Sound, welcher zuletzt bei FIFA 11 mit an Board war, wenig zu beanstanden, sieht das im Punkt Grafik ganz anders aus. Zum Leid aller PC-Spieler hat sich hier aber auch kaum etwas getan, nach wie vor basieren zum Beispiel die Fans auf einfachen Texturen und sind vor allem dann schön anzusehen, wenn sie nicht im Bild sind. Auch die Spieler sind anhand des Gesichts oft nur zu erahnen. Bedenkt man die Leistungsfähigkeit aktueller Rechner ist das gebotene schon fast ein Armutszeugnis. Auf der Playstation muss man sich zudem auf die kleine HD-Auflösung beschränken und mit Aliasing-Effekten leben. Ob sich in diesem Punkt bis zum erscheinen neuer Konsolen etwas ändert darf leider bezweifelt werden.

Großer Streitpunkt unter Fans der Serie sind auch wie immer die Kommentatoren, diese wirken schon nach kurzer Zeit sehr langweilig und wiederholen sich oft. Zudem passen die Sprüche oftmals nicht zum Spielgeschehen. So wurde beispielsweise ein verwandelter Elfmeter als Abstauber tituliert. Ab und an kommt es auch vor dass sich die beiden Kommentatoren bei den Sprüchen geradezu gegensätzlich unterscheiden.

Systemvorraussetzungen
CPU:Dual Core 2.4 GHz Intel/AMD
Grafikkarte:3D-beschleunigte 256MiB Grafikkarte, Pixel Shader 3.0
Betriebssystem:Microsoft Windows XP SP2, Vista, 7
Arbeitsspeicher:2 GB RAM
Festplattenspeicher:ca. 8GiB
Internetverbindung:Breitband, 512KiBits Upstream


Testsystem 1:

Testsystem 2:

Eingesetzte Gamepads:
  • Sony Dual Shock 2
  • Sony Dual Shock 3
  • XBOX 360 Controller

Funktionierte der XBOX 360 Controller out-of-the Box, waren die Playstation Controller anfangs kaum zu gebrauchen. Leider hat EA die Einstellungsmöglichkeiten zu den Tastenbelegungen der Controller auch aus den Settings genommen. Das einfachste was man tun kann, falls ein Controller nicht korrekt belegt ist: Installieren der FIFA 11 Demo und in den Settings den Controller entsprechend einrichten. Anschließend kopiert man die Datei ButtonDataSetup.ini aus dem FIFA 11 Ordner in den eigenen Dokumente in den FIFA 13 Ordner, jetzt sollte der Controller korrekt funktionieren. Warum man ein vorhandenes Menü einfach wegrationalisiert kann man allerdings nicht ganz nachvollziehen.

Auf beiden Systemen lief FIFA 13 mit maximalen Einstellungen und hoher Kantenglättung, wobei beim Einsatz des NVIDIA-Treibers bei eingeschaltetem Anti-Aliasing Grafikfehler auftraten.

Im Gegensatz zu der Spielgrafik wurde das Menü deutlich aufgehübscht und kann mit schönen 3D-Effekten aufwarten. Auf der Playstation 3 führte dies allerdings in manchen Menüs zu kleinen Rucklern. Hierbei waren vor allem die schwächeren Playstation Modelle betroffen.
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