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SteelSeries Siberia Elite Headset

Seite 1: SteelSeries Siberia Elite Headset

vorschau SteelSeries SiberiaElite 2


SteelSeries spendiert der beliebten Siberia Headset-Serie ein Update und neues Flaggschiff. Mit dem Siberia Elite verspricht man dem ambitionierten Gamer weiterhin den gewohnten Tragekomfort in modernem Design bei überragender Soundqualität. Besonders audiofidele Gamer sollen von dem neuen Headset angesprochen werden und profitieren. Wie sich das Siberia Elite im Alltag schlägt und ob man diese vollmundigen Versprechungen halten kann, das zeigt der folgende Test.

SteelSeries bietet Gamern mit einem breit aufgestellten Portfolio an Peripherie stets das richtige Handwerkszeug für spannende Gaming-Sessions. Neben allerlei Eingabegeräten zählt dazu auch Audio-Zubehör, allem voran die beliebte Siberia Headset-Serie, die bereits seit 2004 mit einer angenehmen Ergonomie und wuchtigem Sound einen festen Platz am Schreibtisch vieler Gamer gefunden hat. Als neusten Sprössling dieser Serie hat SteelSeries das Siberia Elite vorgestellt, dass die altbekannte Bauweise mit einem frischen Design und neuen Komponenten verbindet.





SteelSeries Siberia Elite 2


Den ersten Blick dominiert das Siberia Elite mit seiner wuchtigen Erscheinung, die vor allem durch die großen Hörmuscheln geprägt wird. Basierend auf der altbekannten Bauweise, setzt SteelSeries auch beim Siberia Elite auf eine flexible Kopfbügelkonstruktion, die sich aus zwei Elementen zusammensetzt. Der Kopfbügel an sich ist sehr flexibel an Schnüren befestigt und passt sich perfekt an nahezu jede Kopfform an. Um dabei den Komfort hoch zu halten, ist dieser über die gesamte Länge mit Kunstlederpolstern versehen, die unangenehme Druckstellen vorbeugen sollen. Darüber findet sich ein wertig wirkender Metallbügel, der für den Anpressdruck der Hörmuscheln sorgt und diese in Position hält.

Typisch für die Siberia Headset-Serie sind zudem die großen ohrumschließenden Hörmuscheln, die natürlich auch beim Siberia Elite nicht fehlen. SteelSeries setzt hier auf die geschlossene Bauweise, also vollständig geschlossene Hörmuscheln, die den Schallaustausch mit der Umgebung stark unterbinden und für eine druckvolle und direkte Klangwiedergabe sorgen sollen. Zum Ohr hin sind diese mit einem angenehm weichen Kunstleder bezogen und großzügig gepolstert. Das ist vor allem beim längeren Einsatz von Vorteil, denn wirklich leicht ist das Siberia Elite nicht, was auch einen gewissen Anpressdruck am Kopf erfordert. Bei unserem Testmuster sind diese, wie auch der Rest des Headsets, in einem strahlenden Weiß gehalten.


Die Außenseite der Hörmuscheln hat SteelSeries sehr ansehnlich gestaltet. Rundum hat man hier einen LED-Leuchtring eingearbeitet, der die Wahl zwischen 16,7 Millionen Farbabstufungen zulässt. Gerade im leicht abgedunkelten Raum sorgt das für einen sehr schönen Effekt und vermitteltet dennoch einen edlen und unaufdringlichen Eindruck. Wem das nicht gefällt, der kann die Beleuchtung natürlich auch über den Treiber deaktivieren. Wird das Siberia Elite über die Klinken-Stecker ohne USB-Soundeinheit betrieben, steht die Beleuchtung nicht zur Verfügung.

Darüber hinaus hat SteelSeries die Kabelfernbedienung in die Hörmuscheln integriert. Diese Lösung ist nicht nur in der Theorie interessant, sondern auch in der Praxis gut gelungen. Anstatt auf die üblichen unhandlichen Knöpfe oder kleinen Drehregler an einer Außenseite zu setzen, hat man zwei große Drehregler, rechts und links, in die Aussparung der Hörmuscheln, um die LED-Beleuchtung herum, integriert. Diese sind dadurch erfreulich groß geraten und auch „blind“ gut zu bedienen. An der linken Seite lässt sich das Mikrofon Stumm-/Anschalten, die rechte Seite fungiert als Lautstärkeregler. Für kräftigen Sound sollen zwei 50mm Neodym-Treiber sorgen, die mit einem Frequenzbereich von 16 bis 28.000 Hz angegeben sind. Die Impedanz beträgt laut Datenblatt 32 Ohm.



Wie auch schon beim Siberia V2 verschwindet der flexible Mikrofonarm gänzlich in der linken Hörmuschel, sollte es nicht benötigt werden. Darüber hinaus hat SteelSeries dem Mikrofongehäuse einen LED-Indikator spendiert, welche mit einem weißen Leuchtring anzeigt, wenn selbiges stumm geschaltet ist. SteelSeries gibt für das Mikrofon eine Empfindlichkeitsfrequenz von 76 bis 16.000 Hz an.

USB-Soundkarte


Die USB-Soundkarte ist nicht fest mit dem Siberia Elite verbunden, sondern als kleine externe Einheit ausgeführt, die auch bequem ihren Platz auf dem Schreibtisch findet - die Abmessungen betragen 4,5 x 4,5 x 1,1cm (LxBxH). Diese ist, wie auch das gesamte Headset, ebenfalls in einem strahlenden Weiß gehalten und an der Unterseite mit zwei länglichen Gummifüßen ausgestattet.



Als Schnittstellen liefert die Einheit, neben der Micro-USB ähnlichen Schnittstelle für das Siberia Elite, je einen 3,5mm Ein- und Ausgang mit sich. Somit können auch andere Headsets mit der USB-Soundkarte betrieben werden. Eine weiße LED auf der Rückseite signalisiert darüber hinaus, wenn die USB-Soundkarte in Betrieb ist. Eine Mute- oder Lautstärketaste ist an der Einheit nicht vorgesehen. Das Kabel misst von der Gehäuse bis zum USB-Stecker 10cm, was je nach Einsatzort etwas kurz ist, um einen festen Stand auf einem Tisch zu gewährleisten, da diese schon sehr leicht gehalten ist.

Technisch hat SteelSeries die USB-Soundkarte in der Version V2 überarbeitet. Neben einer leistungsfähigeren digitalen Signalverarbeitung, unterstützt diese virtuellen 7.1 Dolby-Surround-Klang, sowie eine DSP getrieben aktive Rauschunterdrückung für das Mikrofon. Weiter findet auch die LED-Steuerung des Siberia Elite mit Hilfe der Soundkarte statt.

Technische Daten und Lieferumfang


Kopfhörer:

Ohrmuscheltypgeschlossen
Frequenzbereich16 - 28.000 Hz
Treiber / Impedanz / Sound Pressure50mm Neodym / 32 Ohm / SPL@ 1KHz, 1V rms: 113 dB
Anschlüsse3,5mm Klinke zum mithören


Mikrofon:


Frequenzbereich76 - 16.000 Hz
Impedanz<2,2K Ohm
Empfindlichkeit-38 dbV/Pa


Der Lieferumfang umfasst neben dem Headset und der USB-Soundkarte auch ein Satz zusätzliche Verbindungskabel. Dazu zählt ein zwei Meter langes Verlängerungskabel, womit das Siberia Elite von 1,2 auf insgesamt 3,2 Meter verlängert werden kann. Darüber hinaus liefert SteelSeries auch einen 3,5mm-Klinke-PC-Adapter mit, sowie einen 3,5mm Mobile-Adapter für den Einsatz an Smartphone und Tablet.

Verarbeitung


Die Verarbeitung ist, wie für SteelSeries typisch, durchweg auf einem hohen Niveau und der gehobenen Preisklasse entsprechend. Der Kopfhörer ist robust und wertig, die verwendeten Materialien tadellos verarbeitet. Weiter reiht sich hier auch die Polsterung der Hörmuscheln, sowie am flexiblen Kopfbügel, mit ein.
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