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Corsair Survivor GTR 32GB

Harte Schale, schneller Kern?

Seite 1: Der Survivor GTR 32GB

vorschau Corsair SurvivorStick 2 
Der Flash Survivor von Corsair macht seinem Namen in vielerlei Hinsicht alle Ehre. Seit seiner Einführung im Jahre 2007 an der Seite des nicht ganz so massiv verpackten Flash Voyager hat er bis heute überlebt. Wenngleich die Technik im Inneren das ein oder andere Update verzeichnete, so blieb die Hülle aus Aluminium stets vorhanden. Ob zum Tauchen oder als Flaschenöffner, der Stick hat seine Fangemeinde gefunden. Wir haben uns das Topmodell der aktuellen Reihe, den Flash Voyager GTR mit 32GB Speicherplatz, angesehen.

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Detailbetrachtung
Was schon durch die Blisterverpackung auffällt – der Stick ist keiner, den man mal eben an den Schlüsselbund hängt. Im Vergleich zum Survivor der ersten Generation ist neben der Speichergröße nunmal auch die Länge gestiegen – glücklicherweise nicht in gleichem Maße. Dennoch, der Stick gibt eine gute und wertige Figur ab – das bunte Farbenspiel aus Schwarz, Rot und Gelb findet sich auch beim Flash Survivor GTR.

HerstellerCorsair
ModellbezeichnungFlash Survivor GTR 32GB (CMFSRA32GBGT2)
Maße (eigene Messung)11,4 x 2,4(LxD)
Garantiezeit10 Jahre (eingeschränkt)
Kapazität32 GB (30,2Gbyte benutzbar/Fat32)
Lesegeschwindigkeit (Herstellerangaben)34 MB/s
Schreibgeschwindigkeit (Herstellerangabe)28 MB/s

Apropos GTR: Das Line-Up der Corsair USB-Laufwerke bietet neben den Nischenprodukten des Padlock und des Flash Voyager mini die bekannten Produktreihen Flash Voyager und Flash Survivor.
Die Flash Voyager Modelle kommen in einer Gummiummantelung, die Flash Survivor Reihe in der hier ersichtlichen Aluminiumhülle. Innerhalb dieser Produktreihen gibt es die blauen (ohne Namenszusatz), roten (GT) und eben rot/gelben (GTR) Modelle. Die bisherigen GT-Topmodelle wurden vom den GTR abgelöst, die diese leistungsbezogen nochmals übertrumpfen sollen.
Doch auch wenn man eine neue Leistungskategorie oberhalb der GTs einführte, MLC-NAND-Flashspeicher beherrschen vollends das Feld – der schnellere und robustere SLC-NAND-Flash ist schlichtweg zu teuer, da begehrt auf den Märkten – die ersten Modelle der GT-Serie 2007 verfügten noch über SLC-Speicherzellen. Als Controller setzen GT wie GTR auf Multi-Channel-Lösungen, beim GT als Dual-, beim GTR gar kombiniert als Quad-Channel-Controller.

Was die Kapazitäten angeht, so verkauft Corsair den Survivor mit 32GB und 64GB Speicher, der Flash Voyager ist zudem als 128GB Version erhältlich, jedoch mit deutlich größerem Gehäuse. Da hierfür folglich auch die Hülle des Flash Survivor modifiziert werden müsste, bietet man ihn also schlichtweg nur in kleineren Kapazitäten an.
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Der Stick sitzt sicher verpackt in seiner Schraubhülse aus Aluminium – wasserdicht bis 200m und auch sonst wohl eher unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen. Nachdem der Survivor von außen seinem Namen alle Ehre macht, gibt es auch nach dem Öffnen wenig Negatives anzumerken: Das Gewinde ist leichtgängig, benötigt vor dem Zusammenschrauben allerdings leichten Druck, damit die Gummidichtung überwunden werden kann. In der Befestigung des Sticks sitzt auch die Betriebsanzeige, die bei Aktivität in blau auf sich aufmerksam macht. Da der eigentliche Speicherstick die Abmessungen des USB-Verbinders überragt, kann es passieren, dass der Survivor die Verwendung eines benachbarten USB-Steckplatzes blockiert. Da man dies bei Corsair jedoch schon seit längerem praktiziert, man denke nur an die Gummiummantelung eines Flash Voyager, legt man konsequenterweise die bekannte Kabelverlängerung dazu. Als Dreingaben finden sich weiterhin ein sogenannter „Dog Tag“ – nichts anderes als eine Hundemarke mit Corsair Logo. Die Frage, ob sich ein Schlüsselband nicht größerem Zuspruch erfreuen würde als ein derartiges Stück Blech, ist in den Augen des Autors klar zu bejahen.
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Im Laufe der Benutzung sowie nach Recherche in Bewertungen von Käufern stellten sich einige Schwachpunkte im Design heraus: Einige Käufer beschweren sich darüber, dass sich bei Gebrauch in Hosentasche und Co. die beiden Gummiringe außen sowie Aufkleber auf der Aluhülle recht bald ablösen und letztere einige Gebrauchsspuren erhält (Aluminium ist weiches Metall, dafür recht belastbar). Uns fiel primär auf, dass das Gewinde beim Zusammenführen der beiden Teile am Gehäuse des eigentlichen Sticks schabt und sich hier recht schnell deutliche Abriebspuren zeigen. Abgesehen von den optischen Mängeln gibt es jedoch wenig zu kritisieren, die Funktions- und Schutzfähigkeiten des Sticks werden dadurch nicht beeinträchtigt.
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