26.11.2007
Tobias Paulus
Review:

Corsair Padlock USB-Stick im Test

Seite 5: Fazit

Der Corsair Padlock ist sicherlich ein Nischenprodukt. Mit seiner hardwareseitigen Verschlüsselung wendet er sich besonders an Anwender, die sowohl sensible Daten transportieren als auch diese an Rechnern mit verschiedenen Betriebssystemen nutzen wollen. Da er als Transporter ausgelegt ist, ist seine Verarbeitung robust und hochwertig auch wenn sie nicht mit den Features der diversen auf dem Markt befindlichen Outdoor-Sticks mithalten kann. Die Verschlüsselungsfunktion erfüllt ihre Arbeit zuverlässig und ist, abgesehen von der bereits erwähnten doppelten Belegung der Tasten, leicht zu bedienen.

Die Geschwindigkeit des Sticks ist beim Lesen sehr gut, beim Schreiben akzeptabel. Allerdings muss man dies in Relation zu anderen Sticks sehen und dort liegt der Padlock im guten Mittelfeld. Dies alles hat allerdings seinen Preis: mit etwa 29€ laut unserem Partner Geizhals ist der Stick im Verhältnis zu, von der Geschwindigkeit und Speicherkapazität her vergleichbaren Mitbewerbern, mehr als doppelt so teuer - der Käufer muss hier selber entscheiden, ob die Verschlüsselung für ihn diesen Mehrpreis wert ist.

Der Corsair Padlock 2GB erhält unseren SilberAward.


positiv:
negativ:
Hardwareseitige Verschlüsselung Möglichkeit zur physischen Umgehung der Verschlüsselung (ohne Wertung)
Verarbeitung





Ausstattung/Lieferumfang
95%
Verarbeitung
90%
Installation
90%
Leistung
90%
Bauform/Alltagsgebrauch
85%
Preis/Leistung
80%
Gesamtwertung
88%
Preis
rund 30€ (Stand: 14.11.2007; ohne Versandkosten)



award silber black


Bei Fragen stehen wir selbstverständlich im Forum Rede und Antwort.

Abschließend ein Dankeschön an Corsair für die Bereitstellung des Testsamples.

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04.07.2008   14:29 Uhr
#1 Thomas
Hi all,
Heise Securoty sieht da mit Hrdware Hacken etwas anders:

http://www.heise.de/mobil/USB-Stick-mit-PIN-Abfrage--/artikel/109956

Ob dem wirklich so ist, muß sich ein jeder selber überlegen .....
04.07.2008   16:40 Uhr
Hier wäre noch eine Alternative...aber Interessant was Heise da herausbekommen hat  ;)

http://www.technic3d.com/news-3267-neuer-datatraveler-blackbox-usb-stick-von-kingston.htm
04.07.2008   19:15 Uhr
Ich finde Heise hier - wie ja meistens - sehr kniefiesellig: klar kann man jede Sicherheitssperre umgehen. Es ist eben die Frage, wie viele kriminelle Energie und v.a. technisches KnowHow man einsetzen muss um das zu tun. Hier bietet der Padlock eben den Schutz, dass er die Gruppe unehrlicher Finder die mit den Daten etwas anfangen kann eben im Vergleich zu einem normalen USB-Stick um einen großen Prozentsatz kleiner macht - was für 75-80% der Nutzer eines USB-Sticks völlig ausreicht. Die restlichen müssen eben auf andere Verschlüsselungen ausweichen oder sich sehr genau überlegen, welche Daten sie mit sich in der Gegend herumtragen.

Grüße
04.07.2008   19:37 Uhr
Für den Preis kann man nicht mehr verlangen,aber ist schon lustig auf welche Ideen die kommen
um daten zu schützen  ;D und dazu weiss es jetzt die halbe Welt wie man es umgeht  Oo  $)  :D
04.07.2008   19:46 Uhr
dazu weiss es jetzt die halbe Welt wie man es umgeht  Oo  $)  :D

Das Problem hat man ja immer mit Artikeln über Sicherheitsprobleme. Allerdings muss man auch ganz klar sagen: Den Stick gibt es seit deutlich mehr als einem Jahr und wahrscheinlich ist seit genauso langer Zeit eine Anleitung für das umgehen der Codierung im Netz.

Grüße
04.07.2008   20:45 Uhr
Der Artikel war vor geraumer Zeit schon in der Printausgabe - warum sie es jetzt nochmal im Netz aufwärmen weiß ich nicht....ist ein alter Hut und bereits seit Produktlaunch bekannt. Corsair hat mit Epoxydharz nachhelfen wollen, dummerweise haben sie da eben durchsichtiges verwendet....

Gruß
04.07.2008   21:03 Uhr
Corsair hat mit Epoxydharz nachhelfen wollen, dummerweise haben sie da eben durchsichtiges verwendet....

Gruß

Damit man sieht was man tut  ::) oder besser gesagt,damit nichts kaputt geht beim knacken :ja: sonst kommt man wirklich nicht mehr an die Daten ran  Oo  ;D