Viele unserer Leser kritisierten in der Vergangenheit eine gewisse Stagnation am Kühlermarkt. Die Spitzenpositionen scheinen seit Monaten klar definiert, Neuentwicklungen sehen ihren Vorgängern meist zum Verwechseln ähnlich, echte Geheimtipps oder Design-Offenbahrungen sind rar. Und so hat sich, gerade im bezahlbaren Preissegment von unter 30 Euro, aktuell ein gewisser Einheitskühler herauskristallisiert, der zwar gute Leistungen zu verbringen mag, optisch wie technisch allerdings kaum noch entzücken kann. Umso erfreulicher erscheint es, dass es doch noch Hersteller gibt, die sich trotz stetig wachsender Konkurrenzsituationen treu bleiben können und den Markt gerne mit unorthodoxen Produkten auffrischen. Zu diesen Herstellern gehört zweifelsfrei das taiwanesische Unternehmen Thermaltake, das seit nunmehr über neun Jahren durch bunte, außergewöhnlich gestaltete Produkte im Bereich PC-Kühlung, Gehäuse und Co. aufzufallen weiß.
Zu Thermaltakes neusten Kreationen gehört mit dem „SpinQ“ auch ein Prozessorkühler mit überaus interessantem Design. Basierend auf einem Radiallüfterdesign und einer üppigen Kühllamellentrommel sowie sechs leistungsfähigen Heatpipes will Thermaltake mit dem SpinQ nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch ordentliche Kühlleistungen bei niedriger Lautstärke bieten. Ob dies gelingt, wollen wir im Kurztest herausstellen.
Der Lieferumfang des Thermaltake SpinQ besteht aus der Kühlercombo selbst, sowohl einer Installationsanleitung mit Schemazeichnungen als auch einer Garantiebeschreibung, jeweils mit deutschem Sprachteil, einem kleinen Tütchen Wärmeleitpaste auf Silikonbasis und natürlich dem Montagematerial für AMD und Intel.