Im Test: HiFi Stereo-Anlage Teufel Kombo 62

Heißer Tipp

Im Test: HiFi-Stereoanlage Teufel Kombo 62

Mit dem Komplettsystem „Kombo 62“ unterbreitet das Berliner Audio-Unternehmen Teufel dem Musikliebhaber mit eher schmalem Budget ein verlockendes Angebot.
Das Set besteht aus aus dem zeitgemäß ausgestatteten, leistungsstarken Kombo 62 CD-Receiver und der bereits sehr erfolgreichen Standbox Ultima 40 MK2. Für das Duo wird im Teufel Onlineshop nominell ein Preis von ca. 1000 € aufgerufen, welcher gegenüber den Einzelkomponenten um etwa 150 € günstiger ausfällt.



Teufel überschreibt das Angebot mit „THE NEXT BIG THING“.
Ist Teufel mit der Kombo 62 wirklich ein großer Wurf gelungen? Technic3D ging der Frage nach und checkte das Set in einem umfassenden Test. Hierbei mussten zunächst Receiver und Box ihre Einzelstärke unter Beweis stellen um anschließend ihre Fähigkeiten im Team darzulegen.


Teufel Kombo 62 CD-Receiver

Der Receiver präsentiert sich äußerlich in einem ansprechenden Retro-Design.
Das klassische Stereogeräte-Maß von 43,5 cm Breite mit einer Höhe von 14 cm folgt dabei nicht dem Trend zur Flachbauweise. Durch die recht geringe Gehäusetiefe von nur 25,5 cm (bei angeschlossenen Kabeln kommen noch einige cm hinzu) lässt sich der Receiver auch auf schmalere Regale platzieren. Allerdings sollte die Standbasis schon eine gewisse Stabilität aufweisen, denn mit 8 kg Komplettgewicht unterstreicht das Teufel-System seinen Anspruch, ein ernstzunehmendes HiFi-Gerät zu sein.

Ausstattung

Teufel schnürt mit dem Kombo 62 CD-Receiver ein Ausstattungspaket, welches sich sowohl an den HiFi-Freund alter Schule wie auch an den qualitätsbewussten Multimediakonsumenten richtet. So besitzt das Gerät neben dem hinter der oberen Tastenreihe verborgenen CD-Laufwerk auch einen integrierten Phono-MM Vorverstärker, welcher der gegenwärtigen Renaissance des guten alten Plattenspielers Rechnung trägt. Weiterhin enthält der Receiver neben einem klassischen UKW Empfänger ein Empfangsmodul für den digitalen DAB+ Rundfunk und ist damit für Radiofreunde bestens aufgestellt.

Hervorragende Voraussetzungen für einen Top-Klang bei kabelloser Zuspielung von Musikfiles bietet der Teufel-Receiver durch die Nutzung des verlustfreien Bluetooth aptX-Codec, welcher neben dem bewährten SBC-Standard aktivierbar ist. Somit können alle modernen Smartphones oder Tablets die den aptX-Standard unterstützen, Musik in einer Qualität zum Receiver senden, welche bei entsprechender Quelle CD-Niveau erreicht. Gleichzeitig wird der verlustfreie Zugriff auf Internet-Musikplattformen wie Spotify, Deezer u.a. auch ohne eigene Netzwerkfähigkeit gesichert.
Logisch erscheint in diesem Zusammenhang, dass Teufel auf die Apple AirPlay-Technologie zur drahtlosen Musikübertragung verzichtet, da diese WLAN-basiert arbeitet.
Zur komfortablen Einrichtung der Bluetooth-Verbindung stellt Teufel dem Nutzer NFC (Near Field Communication) im Gerät zur Verfügung, sodass sich Smartphone und Receiver problemlos und in Sekundenschnelle verständigt und verbunden haben.
Für die Zuführung analoger Musiksignale (z.B vom CD- oder Audioplayer) stehen mehrere AUX-Eingänge in Form von Chinch- oder Klinkenbuchsen an der Front- und an der Rückseite des Gerätes bereit.

Liegt die Musik in digitaler Form auf einem Stick oder einer mobilen Festplatte vor, so findet sie über den frontalen USB-Anschluss Einlass. Allerdings sind die abspielbaren Musikformate auf MP3, M4A und WMA beschränkt. Mit der optischen TOSlink-Buchse steht ein weiterer Digitaleingang zur Verfügung.
Am Anschlussterminal auf der Geräterückseite lassen sich die Leitungen der beiden Stereoboxen anklemmen oder aufstecken. Die hier ebenfalls platzierte USB Buchse dient lediglich dazu, mobile Geräte mit Strom zu versorgen. Zwei regelbare Kopfhörerausgänge (6,3 mm und 3,5 mm Klinke) sowie Chichbuchsen für Stereo OUT und Subwoofer OUT runden die Anschlussmöglichkeiten des Receivers ab.
Pfiffig: Die Trennfrequenz des Subwooferausgangs kann mit einem kleinen Drehregler zwischen 60 und 150 Hz eingestellt werden.


Zum Retro-Design des Receivers passt, dass unter der Haube ein mit diskreten Bauelementen bestückter Analogverstärker in klassischer AB-Technik arbeitet. Dieser sorgt für eine Power von erstaunlichen 2x100 Watt Dauerleistung an 4 Ohm-Lautsprechern. Die beiden Endstufen werden durch einen großzügig dimensionierten Ringkerntrafo versorgt.
Feuerrot:Der Ringkerntrafo

Die Netzteil-Elkos mit einer Kapazität von beachtlichen 10 000 Mikrofarad pro Kanal stellen Leistungsspitzen mit hohen Strömen zur Verfügung und gewährleisten somit eine hohe musikalische Dynamik.

Die Verstärker-Sektion mit Kühlkörper und Endstufentransistoren (oben)
Weiter unten die schwarzen Dächer der beiden 10 000 µF Netzteil-Elkos

Teufel legt dem Receiver eine überaus hochwertige Fernbedienung bei, mit der sich fast alle Funktionen des Gerätes komfortabel steuern lassen.

Gestaltung und Verarbeitungsqualität

Das optisch und haptisch sehr wertig anmutendes Gerät ist mit einer massiven Aluminium-Frontplatte stattlicher Dicke ausgestattet.
Die genauere Betrachtung des Receivers ließ kaum Zweifel darüber aufkommen, dass Teufel mit dem Kombo 62 CD-Receiver ein ausgesprochen praxisgerecht gestaltetes und tadellos verarbeitetes Gerät an den Kunden bringt.
Die inneren Werte des Gerätes werden durch ein stabiles, gut verschraubtes Stahlblechgehäuse geschützt. Dieses ruht auf vier soliden Standfüßen, deren Standflächen gummiert sind. Alle Buchsen und Tasten sind tadellos eingepasst und dezent, aber gut lesbar beschriftet. Ein besonderes Lob verdienen die vier Lautsprecher-Schraubklemmen, deren Kontaktflächen vergoldet sind und durch die griffig gestaltete Form auch große Kabeldurchmesser (bis max. 4mm) bändigen. Selbstverständlich nehmen die Klemmen aber auch 4mm Bananas auf.

Die CD-Schublade ist gut geschützt hinter der oberen Tastenreihe verborgen. Ausgefahren macht sie einen eher filigranen Eindruck. Beim Einlegen oder Entnehmen einer CD ist also etwas Vorsicht geboten.


Nicht recht ins Bild der ansonsten überzeugenden Konzeption passt aus unsrer Sicht die Bedienungsqualität des Lautstärkereglers. Obwohl der Drehknopf mit Alu-Mantel und Kunststoff-Innenteil gut gearbeitet ist, wackelt er beim Anfassen vernehmbar und „eiert“ beim Drehen.


Die ausgezeichnete Fernbedienung macht diesen kleinen Qualitätsausrutscher aber wieder wett. Die schöne Form des Gehäuses aus gebürstetem Vollaluminium und die übersichtlich angeordneten und klar beschrifteten Tasten mit sehr definierten Druckpunkten lassen das Teil zu einem Bedienungs-Highlight werden.

Die hochwertige Aluminium-Fernbedienung ist ein kleines Schmuckstück

Ein Blick ins Geräte-Innere beruhigt auch den eher kritischen Nutzer: Obwohl in teuflischem Rot leuchtend, hat Teufel hier beileibe nichts anglühen lassen! Platinen, Trafo, Verdrahtung, Anschlüsse, alles zeigt sich von guter Industriequalität und ist außerordentlich betriebssicher gestaltet. Defekte oder Ausfälle dürften also für lange Zeit kaum eine Chance haben.


Abgesehen von der kleinen Entgleisung beim Lautstärkeregler zeigt sich der Teufel Receiver sehr ergonomisch gestaltet und besitzt eine sehr gute Verarbeitungs- und Materialqualität.

Handhabung/ Funktionalität

Es macht Spass, mit dem CD Receiver umzugehen. Alle Bedienungselemente sitzen am richtigen Platz, sind eindeutig und gut lesbar beschriftet und weisen eine angenehme Haptik auf. Das dimmbare Display gibt Auskunft über den gegenwärtigen Stand der Dinge und zeigt sich kontrastreich und deutlich, sodass man als Normalsichtiger auch noch in einem Abstand von etwa 3 Metern die Infos gut ablesen kann. Mit etwas Erfahrung lässt sich das Gerät intuitiv bedienen. Ein Blick in die einfach gestaltete, aber sehr verständliche Bedienungsanleitung war für die Tester nur in wenigen Situationen notwendig.
Teuflisch sicher arbeiteten im Test alle Gerätefunktionen. Über das schnelle Einrichten der Bluetooth-Verbindung bis zum Abspielen der verschiedenen Dateiformate über die digitalen Schnittstellen ging alles reibungslos und mit bestem Erfolg über die Bühne. Mit dem DAB+ Empfänger ließen sich im Raum Dortmund über die beiliegende Wurfantenne 11 Sender glasklar einfangen und das FM Radio holte über eine standardmäßige Wurfantenne immerhin 8 Sender rauschfrei herein.
Ein paar kleine Unzulänglichkeiten des Kombo 62 CD-Receivers sollen aber nicht verschwiegen werden. So lässt sich die CD-Schublade beim Auswerfen einer Scheibe etwas arg lange Zeit (ca. 4-5 Sekunden) und die an sich sehr guten Lautsprecherklemmen auf der Rückseite hätten für große Hände ein wenig mehr Abstand vertragen können. Weiterhin irritierte uns das Licht der rückseitigen Bluetooth-Antenne. Je nach Geschmack kann das unregelmäßig blinkende Blaulicht bei wenig Umgebungsbeleuchtung als cool oder eben als nervig empfunden werden.

Elektrische Eigenschaften des Verstärkers

In unserem Testlabor konnten wir zunächst die von Teufel angegebene Dauerleistung von 100 Watt an 4 Ohm je Kanal in etwa bestätigen. Diese überdurchschnittlich hohe Ausgangsleistung des Verstärkers kann zum einen auch leistungshungrige Lautsprecher (Boxen mit geringem Wirkungsgrad) zu hohen Lautstärken verhelfen, zum anderen hat sich in der Praxis gezeigt, dass üppig dimensionierte Verstärkerleistungen auch bei geringen Lautstärken zu klanglichen Vorteilen führen. Die 2x100 Watt versprechen klanglich also einiges.
Der Verstärker zeigte sich weiterhin bemerkenswert laststabil. Zwischen 8 und 2 Ohm Belastung stand die Ausgangsspannung bei allen Frequenzen des Hörbereichs unbeirrlich wie eine eins. Mit kritischen Boxen dürfte der Verstärker also kaum Probleme haben. Desweiteren spielen Phasendrehungen so gut wie keine Rolle und der Klirrfaktor (ein Maß für Verzerrungen) zeigt sich absolut vernachlässigbar. Ebenso unbedeutend ist der Rauschanteil im Ausgangssignal der beiden Leistungskanäle, was selbst für hochempfindliche Ohren störungsfreien Sound verspricht.
Der sehr gute Messwert von über 80 dB für die Kanaltrennung besagt, dass sich die Signale des linken und des rechten Stereokanals des Teufel Receivers so gut wie nicht vermischen oder beeinflussen. Dies stellt eine gute Voraussetzung für die räumliche Abbildung der Musik dar. Absolut wichtig für eine tonale Ausgewogenheit des Klanges ist ein linearer Leistungs-Frequenzgang, der mindestens den Hörbereich des Menschen abdeckt. Die Teufel-Leistungsendstufen arbeiten bis weit über den menschlichen Hörbereich hinaus ohne erkennbare Schwankungen.
Alle Verstärker-Messwerte liegen somit auf einem sehr hohen Niveau.

Klang

Um das Klangpotenzial des Receivers unabhängig von der Partner-Box Ultima 40 MK2 auf verlässliche Füße zu stellen, kamen als Test-Partner des Teufel Kombo 62 CD-Receivers highendige Referenzgeräte der Redaktion zum Einsatz. So wählten wir z.B. als Box die unbestechliche Nubert nuVero 60 aus, die vor allem durch Neutralität und Präzision besticht.

Klang über die Aux-Eingänge

Über die Hochpegeleingänge (AUX) wird der interne Verstärker, bestehend aus Vor- und Endstufe, direkt angesprochen. Hierbei offenbart sich die grundlegende klangliche Potenz eines Amps.
Durch Chris Jones „Long After You're Gone" vom Creek Evo CD Player eingespielt, stellte der Teufel Receiver sofort klar, dass er es mit dem erwarteten Spitzenklang ernst meint: Die nuVero 60 zauberte an ihm eine atemberaubende Dynamik mit abgrundtiefem, klarem Bass und farbstarke Gitarrenklänge in den Hörraum. Auch richtig laut gedreht knickte der Jones-Sound keineswegs ein, sondern behielt Ausdruck und Kontrolle. Wow!
Wir legten nun die neue CD des jungen Liedermachers Carsten Langner mit dem Titel „27“ in den Creek Player und ließen das wunderschöne Stück „Geh mit mir den langen Weg“ laufen. Wie von einigen Live-Auftritten gewohnt, kam Langners Gitarre mit den typischen Klangfarben herüber und seine Stimme mit der authentischen Ausstrahlung natürlich und körperhaft. Begeisterung kam auf, als dem 3,5 mm Klinken-AUX-Eingang Klangmateriel in 44kHz/16 Bit-Qualität vom FIIO X1 angeboten wurde. Schon vorher oft gehört, präsentierte der Teufel-Kasten Vanessa Fernadez‘ Stimme in „Here But I'm Gone“ derart plastisch und eindrucksvoll, dass wir nur ungläubig staunen konnten.

Klang mit internem CD-Player

Mit dem internen CD-Player spielten wir nun die gleichen CD’s wie oben ab. Die Klangdarbietung gelang damit etwas rauer und analytischer als mit dem Creek CD Player vorher, behielt ansonsten aber den neutalen, glasklaren Charakter.

Klang Phono

Wir legten nun Marc Knopflers „Tracker“ auf den Teller des Thorens 166 und schlossen diesen an den MM-Phonoeingang des Kombo 62 CD-Receivers an. Erfreut stellten wir fest, dass die interne MM-Vorstufe des Receivers keinesfalls als „Beigabe“ zu verstehen ist, sondern sich nahtlos in die hohe klangliche Performance des Verstärkersystems eingliedert. Die Songs auf „Tracker“ wurden dynamisch-offen mit schöner Basskontur dargeboten und Knopflers Stimme neutral und glaubhaft in den Raum gestellt.
Wenn man überhaupt ein Haar in der Phono-Suppe finden will, dann wäre dies eventuell die etwas rational-kühl wirkende Klangdarbietung der MM-Vorstufe. Dies liegt aber bereits im Bereich des persönlichen Geschmacks.

Klang über die Digitaleingänge

Abhängig vom Audioformat der Files gab sich auch der Klang der Digitaleingänge keine Blöße. Vor allem der MP3-Sound überraschte positiv. So wurde vom Stick zum Beispiel „In Hushed Tones“ von Torpus & The Art Directors kraftvoll und ohne Anflug von typischen MP3-Härten über den frontalen USB-Eingang reproduziert. Zufrieden konnte das Technic3D-Team feststellen, dass der neutrale Grundcharakter des Teufel-Receivers auch bei komprimierter Digitalmusik erhalten blieb.

Klang mit Bluetooth-Verbindung

Nachdem die Bluetooth-Verbindung zwischen einem Sony-Smartphone und dem Teufel Receiver in weniger als 30 Sekunden hergestellt war, wurden auch die klanglichen Erwartungen an die Übertragungsqualität des aptX-Codec mehr als erfüllt. Neben gestreamten Files von der Musikplattform Spotify überzeugte uns vor allem der Klang von hochwertigen Aufnahmen des internen Handy-Speichers. Alan Taylers Darbietung „We Stood As One" aus dem Stockfisch-Sampler Vol. 5 wurde mit Tiefgang, Ausdruckskraft und Emotion zu einem echten Hörerlebnis.

Klang DAB+ undUKW Radio

Auch der Radioklang des Teufel Receivers konnte uns überzeugen. Die acht mit einer herkömmlichen Wurfantenne empfangbaren FM-Sender erklangen rauscharm und klar. Bemerkenswert zeigten sich dabei die gute Sprachverständlichkeit und die angenehm wirkende Musikwiedergabe.
Das DAB+ Radio bescherte uns mit der beiliegenden Wurfantenne sogar 11 Sender, wobei sich zwischen den Sendern abhängig von der Datenrate durchaus klangliche Unterschiede erkennen ließen. Im besten Fall kam der DAB+ Sound sogar in die Nähe des oben beschriebenen CD-Klanges.

Klang Kopfhörerausgang

Der hochwertige Kopfhörer Beyerdynamic DT 990 lief an der 6,3 mm Klinkenbuchse des Kopfhörerausgangs zu Hochform auf. Tonal absolut ausgeglichen sprühte er nur so vor Klangfarben und reproduzierte auch anspruchsvolle Musik aus Classic und Jazz beeindruckend räumlich und lebendig. Kein Zweifel: Auch der Kopfhörerausgang des Systems ist von beachtlicher Qualität!

Sieht man von der fehlenden Netzwerkfähigkeit und von kleineren Unzulänglichkeiten bei der Handhabung ab, konnte uns der Receiver in allen Testbereichen auf den Einzelpreis von etwa 650 €uro bezogen voll überzeugen.
Der ausführliche Test des Teufel Kombo 62 CD Receivers mit differenzierten Klangbewertungen findet sich auf dieser Seite unter der Rubrik "Verstärker und Receiver".



Teufel Ultima 40 MK2

Mit der bereits sehr erfolgreichen Ultima 40 MK2 stellt Teufel dem Kombo 62 CD Receiver eine gefällig gestylte Standbox als Spielpartnerein zur Seite, welche
mit Abmessungen von 106 cm Höhe, 21,5 cm Breite und 32,5 cm Tiefe und einem Gewicht von gut 20 kg einen durchaus stattlichen Eindruck hinterlässt.

Gestaltung und Verarbeitungsqualität

Das 52 Liter umschließende Gehäuse der Box ist einschließlich der Bodenplatte aus MDF gefertigt. Schallwand und Bodenplatte präsentieren sich hochglänzend schwarz lackiert, während die anderen Flächen der Box mit matter Folie eine Holzstruktur imitieren. Ein recht stabiler, mit Stoff bespannter Kunststoffrahmen kann zum Schutz der empfindlichen Membranen an der Frontseite angebracht werden. Kommentar einer Testerin: „Die Boxen machen damit einen sehr eleganten Eindruck.“ Der gute Gesamteindruck wird bei näherem Hinsehen durch die saubere Verarbeitung der Materialien und die Passgenauigkeit der Komponenten noch verstärkt.

Die Lautsprecher sind passgenau eingearbeitet

Angeboten wird die Box in den Korpusausführungen Schwarz oder Weiß, jeweils mit schwarzer Front. Erfreut konnten wir feststellen, dass die Bodenplatte durch 6 mm Metallgewinde für die Aufnahme von Spikes vorbereitet ist. Spikes liegen der Lieferung allerdings nicht bei. Stattdessen liefert Teufel flache, selbstklebende Gummifüße mit und legt auch noch zwei 4 Meter lange Anschlusskabel von 1,5 qmm Querschnitt mit in den Karton.

Da die Bodenplatte (sicherlich aus optischen Gründen) etwa die gleichen Maße wie der Boxenkörper aufweist, ist die Standfestigkeit der großen Box nur mäßig. Bei kräftigerem Anstoßen besteht also Kippgefahr.

Das Bi-Wiring/ Bi-Amping- fähige Anschlussterminal der Boxen ist dagegen praxisgerecht und wertig ausgeführt. Die ummantelten Anschlussklemmen sind griffig und wurden gut erreichbar platziert. Sie nehmen Leitungen bis zu einem Durchmesser von 4 mm auf, was einem Querschnitt von immerhin etwa 12 qmm entspricht. Die Anschlussklemmen ermöglichen selbstverständlich auch den Boxenanschluss durch einen Steckkontakt mit 4 mm Bananas.

Im Auslieferungszustand sind die Schraubklemmen mit dünnen Metallstreifen verbunden

Die Metallbrücken, welche die Schraubklemmen verbinden, sind unter klanglichen Gesichtspunkten allerdings nicht erste Wahl. Wir raten den Käufern daher, diese Metallstreifen durch kurze Kupferleitungen mit mindestens 1,5 qmm Querschnitt zu ersetzen. Diese könnten z.B. vom beliegenden Lautsprecherkabel abgezweigt werden.

Zur Klangoptimierung können die Metallstreifen durch Kabelbrücken ersetzt werden


Das technische Konzept

Die Ultima 40 MK2 ist eine klassische Dreiwegebox in Bassreflextechnik. Zwei Bassreflexrohre strahlen dabei nach hinten ab, was eine freie Aufstellung der Boxen im Raum nahelegt. Zwei mit Fiberglas und Zellulose beschichtete 165 mm Bass-Chassis sorgen für den Tiefgang. Aus dem Doppelbass resultiert eine beachtliche Membranfläche, was Vorfreude auf das Bassvolumen des Klanges zulässt.

Ausgebaut: Die beiden Bass-Chassis der Box

Der Mitteltöner von ebenfalls 165 mm Durchmesser ist im Zentrum mit einem chromfarbenen Phase Plug ausgerüstet. Dieser Phase Plug bekämpft Phasenverschiebungen, die tonale Auslöschungen im hörbaren Frequenzbereich hervorrufen können. Die goldfarbene Membran des Mitteltöners besteht aus einem Kevlar/Fiberglas Verbund. Dieses Material ist bei geringer Masse sehr formstabil und stellt damit beste Voraussetzungen für eine klare, verzerrungsarme Darstellung des Mitteltonbereichs bereit. Zur akustischen Entkopplung hat Teufel dem Mitteltöner in der Box eine eigene Kammer reserviert.

Der Mitteltöner ist mit einem Phase Plug ausgestattet

Der direkt unter dem Mitteltöner angebrachte 25 mm-Hochtöner trägt als Kernelement eine Gewebekalotte, die von den Genen her für eine präzise, aber gleichzeitig sanfte Höhenwiedergabe steht.


Der Hochtöner mit Gewebekalotte

Die interne Frequenzweiche sorgt dafür, dass der Hochtöner seinen Dienst von 20 kHz bis herab zu 2,6 kHz verrichtet, während der Mitteltöner den anschließenden Frequenzbereich bis zu 650 Hz bearbeitet. Somit werden die beiden Bass-Chassis weitgehend von der Mitteltonwiedergabe befreit und teilen sich die Arbeit im unteren Frequenzbereich. Mit vereinten Kräften erzeugen sie hier einen Bass, der bis 45 Hz herab reicht.

Die Platine der Frequenzweiche

Getrennt geführte elektrische Wege für den Hochton/Mittelton- und den Tieftonbereich ermöglichen in Verbindung mit der Terminalgestaltung Bi-Wiring/ Bi-Amping Betrieb.

Elektroakustische Eigenschaften

Die Teufel Ultima 40 MK2 hält einer Dauerbelastung von 120 Watt nach der strengen IEC long term- Norm stand. Da schon bei einer viel geringeren elektrischen Leistung der maximale Schallpegel von brutal lauten 108 dBA erreicht wird, tritt auch bei hohen Pegeln keine Gefährdung der Lautsprecher auf.
Bei der Überprüfung des Pegel- Frequenzganges konzentrierten wir uns in erster Linie auf den Basseinsatz. Aus der Frequenzgang-Kurve konnte eine untere Grenzfrequenz von etwa 44 Hz bei einem Pegelabfall von 3 dB ermittelt werden. Dies ist ein auf die Preisliga bezogen sehr guter Wert, welcher einen Bass mit ordentlichem Tiefgang erwarten lässt. Im gesamten Frequenzgang zeigen sich darüber hinaus keine signifikanten Lautstärkeeinbrüche. Eine leichte Senke bei 1 kHz und eine geringfügige Höhenbetonung „auf Achse“ ab 7 kHz haben auf die Neutralität der Wiedergabe sicherlich keinen wahrnehmbaren Einfluss. Durch leichtes Ein- oder Auswinkeln der Boxen lässt sich die Höhenintensität im Musikgeschehen außerdem sehr gut beeinflussen.
In einem guten Mittelfeld befindet sich der Wirkungsgrad von 87 dB/ Wm. Mit dieser Empfindlichkeit erzielt man bei etwa 10 Watt RMS Verstärkerleistung bereits einen HiFi-Pegel, der deutlich über Zimmerlautstärke liegt. Kleine Endstufen werden jedoch schnell einmal übersteuert, was zur Beschädigung der Hochtöner führen kann. Da die Ultima 40 keine interne Schutzschaltung besitzt, empfehlen wir deshalb Verstärkerleistungen von mindestens 30 Watt RMS pro Kanal. Die 2x100 Watt des Set-Receivers der Kombo 62 stellen also eine perfekte Maximalleistung dar.
Der Impedanzverlauf zeigt sich recht verstärkerfreundlich. Obwohl die Impedanzkurve sehr unruhig verläuft, unterschreitet das Widerstandsminimum der Box bei keiner Frequenz den Wert von 3,8 Ohm und erreicht maximal etwa 23 Ohm. Für Transistorendstufen mit normaler Laststabilität stellt die Impedanz der Box daher kein Problem dar. Die außergewöhnlich hohe Laststabilität der Receiver-Endstufe kann also in Verbindung mit dem Impedanzverlauf der Box schon fast als ideal bezeichnet werden.
Unkritisch: Der Impedanzverlauf


Testbedingungen

Nach einer gebührenden Einspielzeit stellten sich die Boxen unserem Test.
Um auchbei der Box eine Klang-Aussage unabhängig vom Set-Receiver treffen zu können, betrieben wir die Ultima 40 MK2 mit highendigen Referenz-Komponenten der Redaktion. Diese zeichnene sich durch beste elektrische Werte und einer überaus neutralen Spielweise aus.
Der etwa 35 qm große, normal bedämpfte Hörraum bildete beim Klangtest die Verhältnisse von größeren Wohnräumen ab. Hochwertige Aufnahmen aus Rock, Blues, Folk und Klassik dienten als Musikquellen. Der Hör- und Boxenabstand betrug jeweils ca. 3 Meter. Die Blech-Brücken des Anschlussterminals wurden zur Klangoptimierung durch kurze Kupferleitungen mit einem Querschnitt von 2,5 qmm ersetzt.

Klangbeschreibung

Es ist mittlerweile eine Binsenweisheit, dass Lautsprecherboxen nur dann ihr volles Klangpotenzial entfalten können, wenn sie optimal an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden. Im einfachsten Fall kann eine solche Anpassung durch Variation der Boxenaufstellung im Raum bewerkstelligt werden.
Nach den ersten Klangeindrücken gab es für uns keinen Zweifel, dass die Ultima 40 MK2 wandnah aufgestellt eindeutig zu viel Bassvolumen erzeugt. Mit einem Abstand von etwa 90 cm von jeder Wand „passte“ dann die Bassfülle und der Grundton kam mit Tiefgang und Kontur. Noch besser gefiel uns das Bass-Ergebnis, wenn eine der beiden Bassreflexöffnungen auf der Rückseite der Box mit etwas Schaumstoff oder Dämpfungswatte verschlossen wurde und die Lautsprecher mit einem Abstand von 50 cm zur Rückwand spielen durften.

Das obere Bassreflexrohr wurde zur Bass-Anpassung
mit etwas Dämpfungswatte verschlossen

Wurden die Boxen leicht nach innen eigewinkelt, sodass sich die Schall-Achsen leicht vor dem Hörplatz kreuzten, verlor die Ultima auch jede Schärfe in den Höhen und oberen Mitten. Dieses „Boxentuning“ einschließlich der oben erwähnten Kupfer-Kabelbrücken wurde für den gesamten Klangtest beibehalten. Darauf bezieht sich auch die Klangbewertung.

Bei Chris Jones‘ „Long After Your’re Gon" von der CD „Moonstruck“ stellte die Ultima nun eine beeindruckende Bassqualität unter Beweis, die durch Druck und Prägnanz glänzte. Auch wenn ein Tick mehr Tiefbass zur kompletten Begeisterung beigetragen hätte, überzeugte uns bei diesem Stück nicht nur die Bassperformance, sondern auch Jones ohne jede Rauheit klar gezeichnete Stimme. Der musikalische Ausdruck geriet bei normalen HiFi-Lautstärken mitreißend. Bei höheren Pegeln verlor die Ultima dann aber doch ein wenig die Kontrolle über das Klanggeschehen. Bei geringen Lautstärken blieb die Musik dagegen im Fluss und glitt keineswegs ins Belanglose ab.
Carsten Langners Lieder auf der CD „27“ bildete die Ultima danach mit schöner Grundtonwärme ab. Langners Stimme blieb dabei authentisch und ausdrucksstark. Der Klang seiner akustischen Gitarre wurde dagegen etwas gedeckt und obertonarm dargeboten.

Obwohl uns die Wiedergabequalität der Gesangsstimmen bis dahin durchaus gefiel, konnte die Qualität des gesprochenen Wortes nicht ganz an diesen hohen Standard anknüpfen. Sprache, egal welcher Quelle, enthielt meist einen etwas überbetonten Grundton. Dies schmälerte die Verständlichkeit zwar nicht, ging aber etwas zu Lasten der Natürlichkeit.

Mit Knopflers „Tracker“ von der LP mit dem Thorens TD 166 abgespielt, bewies Teufels Ultima viel Musikalität und Ausdruckskraft. Die leicht eingeschränkte Transparenz der Darbietung hatte auf die eindrucksvolle Vorstellung Knopflers kaum einen Einfluss, sodass die Tester beim Durchhören der LP regelrecht ins Schwärmen gerieten.

Zur Hochform lief die Ultima 40 MK2 dann aber auf, als wir den vorzüglich klingenden HiRes Player FIIO X1 aktivierten. Vanessa Fernadez‘ „Here But I'm Gone“ in 44kHz/ 16 Bit-Qualität dargeboten, geriet zu einer Demonstration hoher klanglicher Kompetenz. Von einem strukturierten, nie überbetonten Bass begleitet, zauberte die Ultima die anspruchsvolle Stimme der Soulsängerin mit unglaublichem Ausdruck in den Raum. Hier gab’s aber auch gar nichts zu kritisieren, selbst bei höheren Lautstärken tönte der atmosphärische Song rund und sauber.
Kaum denkbar, dass es zu dieser Klangdemonstration eines 500 € -Boxpärchens noch eine Steigerung geben konnte. Tatsächlich aber setzte das Ultima-Paar mit dem Stockfisch HiRes-Sampler „Closer To The Musik Vol.5“ vom FIIO X1 dargeboten, dann noch einen drauf. Es gab beim Abspielen des Albums kaum ein Stück, das nicht unter die Haut ging. Vor allem der Stimme von Song Zuying, eine der berühmtesten Sängerinnen der traditionellen Vokalmusik Chinas, verlieh die Ultima vor dem China Philharmonic Orchestra hohe Ausdruckskraft, Schmelz und seidigen Glanz. Auch gelang es der Teufel Box hierbei weitgehend, den großen Orchesterraum glaubhaft auszuleuchten.

High End- orientierte Klang-Gourmets hätten sich bei den gehörten Darbietungen der Ultima 40 MK2 sicherlich noch einen Tick mehr Transparenz und Präzision gewünscht. Der mit einem schönen Bass und ein wenig Grundtonwärme versehene, neutrale und anspringende Klangcharakter der Ultima wird jedoch den anspruchsvollen Normalhörer viel Freude bereiten.
Bezieht man die Leistungen der Teufel Ultima 40 MK2 auf den Paarpreis von 500 Euro, so besteht sie alle Testkriterien mit hervorragenden Ergebnissen.


Klangtest des Systems Kombo 62

Hier musste sich zeigen, wie die begnadeten Einzelkönner im Zusammenspiel harmonieren.
Als Quellgeräte wählten wir wieder die bei den Einzeltests beschriebenen Komponenten und spielten im Wesentlichen die gleichen Stücke ab. Selbstverständlich wurden alle klangoptimierenden Maßnahmen, die die Ultima im Einzeltest erfahren hatte, auch hier beibehalten.

Schon bei den ersten CD-Klängen der Kombo 62 mit Chris Jones‘ „Long After Your’re Gon" stellten wir beruhigt fest, dass die hohe klangliche Kompetenz der Einzelkomponenten von der Kombo 62 nicht geschmälert wurde. Die Bassqualität dieses Stückes konnte das Duo durch Druck und Prägnanz sehr beeindruckend herausarbeiten und die Stimmdarstellung geriet weitgehend neutral, wenn auch einen Tick zu rau. Neutralität mit einem leichten analytischen Einschlag wurde auch bei Carsten Langners CD "27" deutlich, was jedoch insgesamt zu einem dynamisch ansprechendem Klangbild führte. So blieb das Gitarrenspiel Langners wie gewohnt farbstark und prägnant, wenn auch Zischlaute in der Stimme oder das Knarzen der Gitarrengriffe etwas überbetont wirkten. Kein Zweifel: Beim Klangcharakter hatte der interne CD-Player hier die Hände im Spiel.
Die emotional geladenen Stücke des Stockfisch HiRes-Sampler „Closer To The Musik Vol.5“ vom FIIO X1 über den AUX-Eingang abgespielt, brachte die Kombo 62 dann geschmeidiger und mit einem leichten Schuss Wärme an den Hörer. So ertönte z.B. Jiang Chengs Stimme in "A Riverside Town" mit seidigem Glanz und toller Ausdruckskraft. Die Raumdarstellung des großen Orchesters geriet dabei nachvollziehbar und glaubhaft. Obwohl der HiRes-Musikwiedergabe die letzten kleinen Details fehlten und ein wenig mehr Transparenz und Präzision dem Duo zu einem klanglichen Höhenflug verholfen hätten, glänzte die Vorstellung mit groovender Ausdruckskraft und musikalischem Fluss. Die leichte Grundtonwärme im Klangbild geht hier zwar zu Lasten der Ehrlichkeit, doch Langzeithörer werden die nie nervende Klangdarbietung zu schätzen wissen.
Der Klangcharakter aller andern Eingangskanäle ähnelte sich dann sehr stark und war durch hohe Dynamik, einem schönen Bass und einer neutral-warmen Spielweise gekennzeichnet.
Insgesamt zeigt sich der Klang der preisgünstigen Teufel-Kombo 62 auf einem unglaublich hohem Niveau.


Fazit

Der Receiver der Teufel Kombo 62 glänzt durch eine sehr umfangreiche, zeitgemäße Ausstattung. Wenn auch die Netzwerkfähigkeit fehlt, so bietet der Receiver über verschiedenste Schnittstellen die Möglichkeit, auf alle modernen und klassischen Musikquellen zuzugreifen. Mit einer kleinen Ausnahme sind die Bedienungselemente am Gerät gut gestaltet und eine wunderschön gearbeitete Fernbedienung ermöglicht eine komfortable Gerätesteuerung.
Die Material- und Verarbeitungsqualität zeigt sich fast ausnahmslos auf sehr hohem Stand und das Bedienungskonzept wirkt schlüssig und ist weitgehend intuitiv beherrschbar.
Glanzstück des Receivers ist aber zweifellos der üppig dimensionierte interne Verstärker, welcher mit einer Dauerleistung von 2x100 Watt auch problematische Boxen zu klanglichen Höhenflügen verhelfen kann und über exzellente Messwerte verfügt. Der Klang des Receivers erreicht mit allen Eingängen und Übertragungswegen folgerichtig Spitzenklasse-Niveau.

Die Ultima 40 MK2 ist eine Standbox, die nicht nur stattlich aussieht, sondern auch ausgesprochen erwachsen klingt. Gestaltung und Verarbeitung sind für diese Preisklasse überaus gut und die Qualität der Materialien überzeugend. Die Standfestigkeit der Box ist allerdings nicht besonders hoch, sodass etwas Vorsicht geboten ist. Elektroakustisch präsentiert sich die Teufel Ultima von einer sehr positiven Seite und stellt wenig Anforderungen an den treibenden Verstärker.
Der Klangcharakter der Box wird durch eine neutral-homogene Spielweise mit einem Schuss Wärme im Klangbild geprägt. Trotzdem besitzt die Ultima 40 MK2 gute dynamische Fähigkeiten und stellt Gesangsstimmen ausdrucksstark, wenn auch bei hohen Lautstärken etwas überinterpretiert, vor die Boxen. Obwohl Transparenz und Raumabbildung nicht unbedingt zur Domäne der Box gehören, gibt sie sich auch in diesen Disziplinen keine Blöße. Vor allem aber der voluminöse, recht tiefreichende Bass mit guter Struktur gehört zu den besonderen Stärken der Ultima 40 MK2. Raumgrößen über 25 qm und die oben beschriebenen Anpassungen erweisen sich klangoptimierend.

Das Duo aus Receiver und Box, die Kombo 62 Stereoanlage, erweist sich erwartungsgemäß als ausgesprochen klangstark und nutzt die guten Attribute der Einzelkomponenten. Das Paar harmoniert sehr gut miteinander und kann auch den anspruchsvollen HiFi-Freund zufriedenstellen. Das Highlight der Kette ist jedoch der superbe Verstärker des Receivers, welcher auch höherwertige Boxen durchaus adäquat bedienen könnte.
Ein Preis von unter 1000 €, ein kostenfreies Rückgaberecht von acht Wochen und eine hohe Garantiezeit lassen die leistungsstarke Teufel Kombo 62 Stereoanlage in der Tat als großen Wurf erscheinen. Die Kombo 62 ist also ein ganz heißer Tipp!


Hinweise

Die Bewertung aller Kriterien erfolgt bei TECHNIC3D preisbezogen.
Die Teufel Kombo 62 Stereoankage ist eine Vertreterin der Preisklasse um 1000 Euro/ Paar.
Ausführliche Tests der Einzelkomponenten Kombo 62 CD Receiver und Ultima 40 MK2 mit differenzierten Klangbewertungen finden sich auf dieser Seite unter den Rubriken "Verstärker und Receiver" sowie "Lautsprecher".

Einzel-Bewertung

Ausstattung Kombo 62 CD-Receiver4,5 /5 Punkte
Gestaltung und Verarbeitungsqualität Kombo 62 CD-Receiver4,5 /5 Punkte
Handhabung und Funktionalität Kombo 62 CD-Receiver4,5 /5 Punkte
Elektrische Eigenschaften Kombo 62 CD-Receiver-Amp5 /5 Punkte
Gestaltung und Verarbeitungsqualität Ultima 40 MK24,5 /5 Punkte
Elektroakustische Eigenschaften Ultima 40 MK25 /5 Punkte
Klang Ultima 40 MK2 (Boxen)18,5 /20 Punkte
Klang Kombo 62 CD-Receiver19,5 /20 Punkte
Klang Kombo 62 (Set Kombo 62 CD-Receiver - Ultima 40 MK2)27 /30 Punkte

Gesamtbewertung:

93 /100 Punkte
Note:1,2
Testurteil: sehr gut

award gold blacks


Bewertungs-Schlüssel:

Punkte: 100 - 91Note: 1,0 - 1,4 Testurteil: sehr gut
Punkte: 90 - 80Note: 1,6 - 2,4 Testurteil: gut
Punkte: 79 - 67Note: 2,6 - 3,4 Testurteil: zufriedenstellend
Punkte: 66 - 50Note: 3,6 - 4,4 Testurteil: mäßig
Punkte: 49 - 30Note: 4,6 - 5,4 Testurteil: schlecht
Punkte: 29 - 0Note: 5,6 – 6,0 Testurteil: unzureichend
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