Die Geschichte des Computers!

Seite 8: Ein heutiger PC

Der Aldi/Medion PC vom 19.11.2004:

Ein Pentium 4 mit 3.4GHz Taktfrequenz, 512MB RAM, eine Nvidia Grafikkarte der neusten Generation mit 128MB Speicher, eine TV-Empfängerkarte für digitales sowie analoges Fernsehen, eine 250GB Festplatte und einen DVD-Brenner, das Ganze für 999€.

Der Pentium 2 war damals gerade neu auf dem Markt und ein PC mit einem solchen Prozessor kostete dem entsprechend auch einiges, ein wahres Schnäppchen war er also nicht gerade, aber wer wollte sich den schon über den Preis beklagen, bei so einer Wahnsinnsmaschine mit 233MHz, 32MB RAM, 4MB Grafikkarte und 24x CDROM-Laufwerk?

Auch diese 486er mit den dazu fast obligaten 15 Zoll Röhrenmonitoren waren mal neu, und hatten einiges gekostet. Heute ist man froh, wenn man solchen Elektronikschrott umsonst entsorgen kann. Erstaunlich, wie beispiellos schnelllebig die Computerbranche ist. Wie diese einstig unbezahlbaren High-Tech-Produkte so schnell zum Massenmedium werden konnten, und ständig mehr Leistung bringen, bei immer noch eher leicht sinkenden Preisen. Dazu wäre sicher mal Moore’s Law, aufgestellt 1965, zu erwähnen, das besagt, dass sich die Transistorzahl (und damit auch die Leistung) in einer CPU alle Jahre (später korrigiert auf alle eineinhalb Jahre) verdoppelt. Wieso das allerdings so ist, ist wiederum eine andere Frage. Nahe liegend ist, dass gerade mithilfe der immer schneller rechnenden Computer die Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet auch schneller vorangebracht werden konnte.


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