Zotac Nitro

Overclocking per USB

Seite 2: Details / Betrieb

Details
Wir bekamen den Nitro in einer nicht verschweißten Blisterverpackung, die sich einfach öffnen ließ. Enthalten war neben dem Standfuß, einem USB-Kabel und dem Nitro selbst, eine CD samt Software und eine kurze Bedienungsanleitung.

   
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Der Standfuß ist relativ schwer und verrutscht dank gummierung an der Unterseite nicht auf dem Schreibtisch, das weiß wirkt sehr hochwertig und erinnert leicht an das Design der Apple Produkte. Der Controller an sich ist in Zotac-orange gehalten, wir in der Farbgebung allerdings noch leicht angepasst. Der Controller besitzt neben den drei Tasten zum steuern ein VFD, welches sehr gut lesbar ist. Im unteren Teil des VFD ist eine Punktmatrixanzeige, welche noch Spielraum für weitere Funktionen bietet. Die Scheibe vor dem VFD wird im Endprodukt noch mit einem violett Filter ausgestattet, somit sollten dann so gut wir nur noch die aktiven Segmente des Displays sichtbar sein und von der Farbgebung wesentlich klarer.

  
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Betrieb
Der Nitro funktioniert nur mit Zotac Grafikkarten der nVidia 7,8,9 sowie der GTX200 Series, wobei eine Freischaltung für andere Grafikkarten technisch kein Problem darstellt, die offizielle Unterstützung bleibt aber auf Zotac Karten begrenzt. Ein wesentliches Feature des Nitro ist zudem die Erhaltung der Garantie, sollte man mit dem Nitro die Grafikkarte übertakten. Somit hat man im Vergleich zum einfachen übertakten per Software den weiteren Vorteil, dass man auf der sicheren Seite ist, sollte die Grafikkarte die Übertatktungsversuche nicht überleben. Im Gegensatz zur Übertaktung per Software kann man den Nitro während der laufenden Anwendung (Fullscreen) bedienen und ohne Aussetzer die Taktraten ändern.

  
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Der Nitro fungiert als Fernsteuerung für Zotac's overclocking Tool Firestorm, welches den Grafikkarten bei liegt, bzw. heruntergeladen werden kann. Ist die beigelegte Version von Firestorm installiert, braucht man dieses nur noch zu starten, um eine Anzeige auf dem VFD Display zu bekommen. Ab diesem Zeitpunkt kann die Grafikkarte über den Nitro gesteuert werden. Hierzu wählt man mit dem linken Knopf die entsprechende Einstellung aus (wechselt durch folgende Optionen: Chiptakt, Memorytakt, Shadertakt, Lüftergeschwindigkeit) und erhöht bzw. verringert mit den beiden rechten Tasten die ausgewählt Option. Hat man zu viel herumgespielt, oder droht die Grafikkarte zu überhitzen ist die rechte Taste in der Übersicht mit einem Shortcut auf die Defaulteinstellungen des Grafikkartenbioses belegt. So hat man mit einem Knopfdruck alle Einstellungen auf die Standardwerte zurück gesetzt.

   
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Der Nitro lässt sich einfach bedienen und machte bei uns trotz Vorserienmodell in Verbindung mit einer Zotac 9800GTX keinerlei Probleme. Alle Einstellungen ließen sich direkt ändern, ohne das man in der Software unter Windows etwas ändern musste. Die Takte ließen sich dabei immer in 5Mhz Schritten erhöhen bzw. verringern. Dies funktioniert dabei auch ohne Probleme oder sichtbare Aussetzer währen dem Spielen. Einzig beim ändern des Speichertaktes blitzt kurz ein schwarzes Bild auf. Dies ist allerdings kein Fehler der Software sondern hat technische Hintergründe, denn beim ändern des Speichertaktes muss der Chip für einen kurzen Moment angehalten werden, bevor er mit dem neuen Takt fortfahren kann.

  
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Derzeit noch nicht implementiert, aber im Endprodukt auf jeden Fall vorhanden, ist die Steuerung über Profile. So kann man in jedem Spiel einfach das passende Profil auswählen und hat die voreingestellten Taktraten.

Der Funktionsumfang soll aber vorerst bei dem oben beschriebenen bleiben und werden dann gegebenenfalls per Patch der Software nachgerüstet. Allerdings würden zusätzliche Features, wie z.B. ein USB-Hub im Standfuß den Nitro deutlich aufwerten. Es wäre mit Sicherheit auch eine interessante Idee, einkommende Chatnachrichten oder MP3-Titel auf dem Nitro anzuzeigen, um nicht aus dem Spiel rausgehen zu müssen.


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Kategorie: Neue Technologie
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