Raytracing-Projekt von Intel präsentiert

Eine der interessanteren Präsentationen auf der GC 2007 in Leipzig ist ein Raytracing Projekt von Intel. Seit geraumer Zeit hat sich der Entwickler Daniel Pohl mit der Umsetzung von Raytracing Effekten in Quake 3 und 4 beschäftigt und zeigte bei Intel ein Video einer Demo, in der Effekte mittels Raytracing umgesetzt werden.


Das Video wurde von einer Demo gemacht, die mittels einem "16-Core" abgespielt wurde. Der 16-Core bestand allerdings aus 4 im Netzwerk zusammengeschalteten Quad-Core CPUs. Die Grafikkarte ist hierbei laut Daniel Pohl nicht elementar wichtig, zumal Raytracing, im Gegensatz zur Rasterisierung, hauptsächlich die CPU und nicht die GPU belastet.
Raytracing beschreibt das physikalisch korrekte Darstellen von Reflexionen u.Ä., die Basis der Darstellung ist das Aussenden und Reflektieren von Lichtstrahlen an enstprechend beschriebenen Oberflächen des Raumes. Somit entstehen korrekte Spiegelungen, die sich auch über mehrere Spiegelebenen fortsetzen.

raytraceintelpic 
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raytracing 
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Für Computerspiele soll die Technik vollends im Jahr 2009 verfügbar sein, was die Verfügbarkeit eines entsprechenden, wie auch immer gearteten, "16-Core"-Prozessors nahelegt.

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