iPhone: Nichts als Ärger für Apple

Nach dem Apple bei der Vorstellung des iPhones noch vollmundig angekündigt hat, mit dem Produkt den Markt aufrollen zu wollen kommt das Telefon nicht mehr aus den zumeist negativen Schlagzeilen. Nachdem zuerst die Verkäufe nicht das Ziel erreicht haben (wir berichteten) und es bei Anwender zu einer Explosion der Gebühren gekommen sein soll, steht Apple nun neuer Ärger ins Haus.

So haben zum einen sind seit dem 05.10.2007 zwei Klagen beim Gericht in San José anhängig, die Apple und AT&T beschuldigen gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen und eine Monopolbildung angestrebt zu haben. Grundlage dieser Klage ist, dass das iPhone nur und exklusiv im AT&T-Netz genutzt werden können soll und Apple die schon seit Monaten auf dem Markt befindlichen Cracks durch ein Software-Update des iPhones unbrauchbar gemacht hat.

Zum anderen hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace das iPhone auf gesundheitsgefährdende oder giftige Substanzen untersucht und ist auch prompt fündig geworden. Bei 18 untersuchten Teilen des Gerätes hat Greenpeace in zweien, nämlich der Antenne und der dem Headsetkabel. In der Antenne befinden sich Bromverbindungen aus der Familie der polybromierten Biphenyle (PBB) welche als karzinogen sowie giftig und leberschädigend eingestuft werden. Im Headsetkabel hingegen findet sich Phthalsäureester (Phthalate) die hormonelle Wirkungen haben sollen und so zu Unfruchtbarkeit, Übergewicht und Diabetes beim Mann führen können. Darüber hinaus potenziert sich ihre Gefährlichkeit wenn sie sich mit anderen Substanzen in einem Stoffgemisch befinden. Um so peinlicher ist dies für Apple, da die Firma erst im Mai diesen Jahres versprochen hat keine giftigen Substanzen in ihren Produkten mehr einsetzen zu wollen.
Aus diesen Untersuchungsergebnissen droht Apple nun weiterer Ärger, da das Central for Enviromental Health der USA Apple eine Frist von 60 Tagen gesetzt hat zu diesen Ergebnissen Stellung zu nehmen und darüberhinaus angekündigt hat eine entsprechende Klage vorzubereiten.

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