Spekulationen um Nvidias GT200 und GT300

Auch wenn Nvidias GT 200 gerade erst auf den Markt gekommen ist und auch auf Anhieb Erfolge feiern konnte, gibt es doch bereits Spekulationen dazu wie es um die Zukunft des 200er und auch seinen Nachfolger GT 300 bestellt sein könnte. Dies liegt wohl v.a. daran, dass Nvidia Probleme zu haben scheint das 1,4 Milliarden Transistor-Monster mit genügend hoher Wirtschaftlichkeit und in entsprechenden Mengen zu produzieren. Das führt anscheinend dazu, dass ein Teil der Board-Partner gar keine Chips erhält und der andere Teil zwar GPUs bekommt, diese aber mit 100-110 US-$ bezahlen muss was die Gewinnmargen deutlich schmälert. Hier soll der Switch auf den 55nm-Prozess durch den sogenannten GT200b Abhilfe schaffen. Dieser Umstieg soll wohl bis zum Ende des Jahres komplett vollzogen sein und sich nicht nur auf den GT200 erstrecken sondern auch auf die anderen Reihen G92, G94, G96 und G98, die dann ebenfalls mit einem "b" gekennzeichnet würden.

Eine Alternative zu obigem Szenario wäre allerdings, den GT 200 in 65nm weiterlaufen zu lassen und im Hintergrund die Entwicklung des GT 300 zu forcieren, der ja ohnehin für das Q4 2008 in der Roadmap steht. Dieser soll mit seinen angeblichen 384 Stream-Prozessoren, 800MHz GPU-Takt und auf 2000MHz laufendem GDDR5-Speicher AMDs neuem Super RV770 die Stirn bieten können. Hiermit könnte Nvidia die 55nm-Produktionsstufe überspringen, da der GT300 ohnehin in 45nm gefertigt werden soll - würde aber auch gegen die eherne Regel verstoßen, dass man nicht Produktionsprozess und Technologie gleichzeitig wechseln soll. Auch darüber ob Nvidia nicht auch gleich den Schritt auf DirectX 10.1 auslassen und dem GT 300 von vornherein DirectX 11 spendieren könnte wird spekuliert. Wie die endgültige Entscheidung der Californier ausfallen wird, hängt sicherlich auch vom Erfolg der neuen ATI-Karten ab, denn schließlich unterstützt AMDs Grafikschmiede bereits seit der HD3000-Serie DX 10.1.
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