XP verkauft sich weiterhin besser als Vista

Auch wenn Microsoft immer wieder die guten Absatzzahlen seines aktuellen Betriebssystems Windows Vista herausstreicht, scheinen sich immer noch die meisten Anwender für ein Windows XP zu entscheiden - wenn sie die Wahl haben, denn offiziell dürfen seit dem 30.06. 2008 keine Geräte mehr mit Windows XP ausgeliefert werden. HP hat jedoch in Zusammenarbeit mit Microsoft eine Lösung gefunden, gerade Geschäftskunden weiterhin XP anzubieten: Hierzu wird der PC oder das Notebook zwar mit einer Vista Business-Lizenz verkauft, vorinstalliert ist aber XP Professional. Somit scheint klar zu sein, dass Vista sich am Markt auch in Zukunft und trotz aller Bemühungen Microsofts kaum in der breiten Masse durchsetzen wird: Unternehmen kaufen weiterhin XP ein und Privatleute, so sie nicht auf Vistas Alleinstellungsmerkmal DirectX 10 wert legen, verwenden ihre vorhandenen XP-Lizenzen einfach weiter.

Dies wirft aber auch eine andere Frage auf: Wo kommen die vielen Vista-Lizenzen, die Microsoft angeblich verkauft zum Einsatz? Oder sind die Zahlen nur vorgetäuscht und es wurden zwar viele Lizenzen von Vista verkauft, die dann aber tatsächlich und mit Billigung Microsofts für Versionen von Windows XP verwandt wurden. Unter diesem Blickwinkel wird es immer wahrscheinlicher, dass an den Gerüchten um ein neues Betriebssystem aus Redmond bereits 2009 und nicht erst 2011-2014 wirklich etwas dran ist. Dies wird auch von einer Aussage von HP Commercial Product Marketing Group Manager Rob Kingston gestützt:

"Looking into the crystal ball, I don't think businesses will see much value in upgrading to Vista until late next year, and even so, Microsoft will probably have come out with something else by then."
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