Quimonda kann in Portugal nicht mehr produzieren

Das portugiesische Werk der insolventen Chipsatzschmiede Quimonda muss seine Produktion für voraussichtlich zwei Wochen einstellen. Da das dresdener Werk im Augenblick keine Werkstoffe liefert, ist schlicht keine Arbeit für die Mitarbeiter vorhanden. Da in Dresden die Produktion im Augenblick auf Null heruntergefahren wird, ist - trotz der Äußerungen der Werksleitung in Portugal, dass zum 13.04.2009 wieder gearbeitet werden solle - nicht abzusehen wann oder ob überhaupt nochmals in Villa do Conde produziert wird.

Sollte allerdings bis zum 01.04.2009 kein Investor gefunden werden, kommt für den Standort Dresden mit seinen fast 3000 Mitarbeitern das unvermeidbare Aus. Bisher hat nur Inspur, ein Server- und Softwarekonzern aus China, verhaltenes Interesse an Quimonda geäußert. Ob dieses allerdings nur an den Maschinen und Technologien von Quimonda besteht oder auch an einer Weiterführung des Unternehmens als Ganzes ist fraglich.
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