Western Digital verkauft Standort an Hitachi

Im Augenblick werden jeden Tag neue Errungenschaften bei der SSD-Technik präsentiert und ebenso neue Produkte vorgestellt. Hierbei haben die bisherigen Storage-Größen in Form der Festplatten-Hersteller im Augenblick allerdings zu Gunsten der RAM-Hersteller kaum mitzureden. Als Beispiel zeigt sich der aktuelle Deal von Western Digital mit Hitachi.

Um seine Kostenstruktur an die sinkende Nachfrage anzupassen und gleichzeitig die Arbeitsplätze vor Ort zuerhalten, verkauft Western Digital zu einem nicht zwischen den Unternehmen stillschweigend vereinbarten Preis seine Platter-Fabrik im Bundesstaat Sarawak in Malaysia an den Konkurrenten Hitachi. Bei den Plattern handelt es sich um die Aluminiumscheiben in Festplatten, auf die später das als Speicherschicht dienende Kobalt- und Eisenoxid aufgetragen wird. Das Werk hat WD erst vor weniger als zwei Jahren mit der Übernahme des amerikanischen Dünnschicht-Medien-Herstellers (z.B. für CDs/DVDs) Komag erworben. Western Digital und Hitachi erklärten, dass die komplette Übernahme der Produktionsanlage und aller Beschäftigten bereits im September diesen Jahres abgeschlossen sein soll.

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