GPS in katastrophalem Zustand

Kleine Navigationssysteme finden sich inzwischen fast in jedem PKW. Auch für orientierungslose Fußgänger gibt es bereits Lösungen, z.B. in Mobiltelefonen integriert. Nun hat eine aktuelle Studie des Government Accountability Office der US-Regierung gezeigt, dass die Orientierungshilfen bald selbst ohne Orientierung sein könnten. Aus kostengründen werde das GPS-System der US-Luftwaffe nämlich nicht mehr mit neuen Satelliten versorgt um alte am Ende ihrer Lebensdauer zu ersetzen.

Zwar arbeitet man zur Zeit mit Hochdruck an neuen Satelliten der dritten Generation (IIIA), aber da die aktuell im Einsatz befindlichen IIF-Satelliten unter technischen Problemen und explodierenden Kosten leiden ist fraglich ob rechtzeitigt für Ersatz gesorgt werden kann. Ab 2010 sei daher durch Ausfall von alten Satelliten mit Lücken in der Versorgung zu rechnen. Auch das europäische Pendant zu GPS, Galileo, wird wohl erst am Ende des Jahres 2010 an den Start gehen können.

Fraglich bleibt allerdings, ob für den Otto-Normal-Nutzer wirklich bemerkbare Einschränkungen entstehen werden. Zumindest in Europa können die Geräte in den meisten Fällen auf mehr als die vier benötigten Satelliten gleichzeitig zugreifen und so einen Ausfall kompensieren. Die Abnahme der Genauigkeit wird wohl v.a. das Militär treffen. Somit darf vermutet werden, dass von dieser Seite alle Anstrengungen unternommen werden um GPS auch weiterhin voll einsatzfähig zu halten.


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