MSI zeigt die GeForce GTX 980 Ti Gaming, neue SLI-Brücken, das X99 Godlike Gaming Mainboard und vieles mehr auf der Computex

MSI ist mit neuen Produkten auf der Computex vertreten. Neben der GeForce GTX 980 Ti Gaming präsentiert der Hersteller neue SLI-Brücken im MSI-Gaming-Design, das X99 Godlike Gaming High-End Mainboard, das G72 Dragon Gaming-Notebook mit G-Sync sowie ein All-in-One Prototyp mit externer PCIe-Grafikkarte.

Die MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming führt die Grafikkartenserie mit NVIDIAs neuem Flaggschiff weiter. Gekühlt wird die Grafikkarte durch den hauseigenen Twin Frozr V Luftkühler, der mit zwei großen Lüftern für ausreichend Frischluft sorgen soll. Weiter hat MSI auch für die GeForce GTX 980 Ti einen passiven Kühlmodus umgesetzt, der im lastfreien Zustand die beiden Lüfter abschaltet, zum Beispiel bei der Desktoparbeit oder kleineren Multimediaaufgaben. Die Taktrate der insgesamt 2.816 CUDA-Cores hat MSI mit 1.178 MHz im Basis- und mindestens 1.279 MHz im Boost-Takt festgelegt. Der 6 GByte große GDDR5 Speicher arbeitet mit 1.775 MHz. Bei der Schnittstellenkonfiguration der MSI GeForce GTX 980 Ti Gaming kommt das übliche Programm zum Einsatz, je einmal Dual-Link-DVI und HDMI 2.0, sowie drei mal DisplayPort 1.2a sind vorhanden. Die ersten Onlineshops listen die Grafikkarte noch für 899,00 Euro, in Kürze soll die Verfügbarkeit gewährleistet sein.


Passend zum eigenen Gaming-Grafikkarten-Lineup hat MSI neue SLI-Brücken für Enthusiasten, die es gerne passend haben, vorgestellt. Ähnlich wie EVGA hat man die SLI-Brücken deutlich aufgehübscht und passend zur eigenen Grafikkartenserie gestaltet. Erhältlich sein wird eine 2-Way-SLI-Brücke im kurzen und weiten Abstand, sowie eine 3-Way-SLI-Brücke. Zum Preis und Verfügbarkeit konnte man uns leider keine genauen Angaben machen.


Für Enthusiasten hat MSI zudem eine neue X99 Hauptplatine vorgestellt. Das MSI X99A Godlike Gaming soll keine Wünsche offen lassen, wenn es um praktische Gaming-Features geht. Neben zwei USB 3.1 Typ-C Schnittstellen stattet MSI das Mainboard mit dem Killer Doubleshot-X3 PRO Netzwerkchip, Audio Boost 3 Pro Sound und einer regelbaren RGB Beleuchtung des PCBs aus. Als weitere Schnittstellen bietet das Mainboard 802.11ac WLan, einmal m.2, zehn mal SATA 6 GB/s (davon zwei für SATA-Express), acht mal USB 3.0 und sechs mal USB 2.0. Im dritten Quartal dieses Jahres soll das an die Gaming-Serie angelehnte Mainboard auf den Markt kommen, zum Preis konnte MSI noch keine Angaben machen.


Passend zum Start der neuen Intel Broadwell-H Quadcore Prozessen hat MSI seine Gaming-Notebooks mit dem GT72 Dragon Edition erweitert. Das 17 Zoll Display unterstützt NVIDIAs G-Sync-Technologie für flüssige Bilder. Als CPU kommt ein Intel Core i7 5700 HQ Quadcore-Prozessor mit einer Basis-Taktfrequenz von 2,7 GHz zum Einsatz. In der Ausstattungslinie „Dominator Pro“ kommt dazu jeweils eine NVIDIA GeForce GTX 980M mit 4 GByte oder wahlweise auch 8 GByte Videospeicher zum Einsatz. Auch bei der Speicherkonfiguration wird MSI verschiedene Konfigurationen anbieten, unter anderem mit einem SSD-Raid aus zwei 128 GByte m.2 SSDs in Kombination mit einer 1 TByte HDD oder aber einer einfachen 128 GByte SSD in Verbindung mit einer Festplatte. Der Verkaufspreis beginnt hier bei 2.199 Euro und gestaltet sich je nach Variante weiter aus. Zudem wird MSI den GT72 auch mit einer NVIDIA GeForce GTX 970M mit 3 GByte Speicher anbieten. Die CPU bleibt hierbei dieselbe, weiter sind 16 GByte Arbeitsspeicher verfügbar. Beim Massenspeicher muss der Kunde sich, im Vergleich zur Topkonfiguration, jedoch nur mit einer einfachen 1 TBye Festplatte zufrieden geben. Der Verkaufspreis soll bei 1.799 Euro liegen


Zu Demonstrationszwecken hat MSI zudem eine Variante des GT72 mit der Eye-Tracking-Technologie von Tobii vorgestellt. Mit dem eingebauten Tracker lassen sich die Augenbewegungen und damit der Bereich, der auf dem Display angeschaut wird, erfassen. In einer Demo konnten wir hier zum Beispiel bei Assassins Creed die Kamera, unabhängig von der Maus drehen, oder in einem Demospiel Punkte sammeln, indem der Cursor auf Kreise bewegt wird. Ob die Technologie auch in Seriengeräten zum Einsatz kommen wird, ist noch nicht klar.


Weiter hat MSI mit dem AX24 ein Vorserienmodell eines neuen Gaming All-in-One-Systems vorgestellt. Dabei setzt MSI erstmals ein modulares System mit einer Desktop-Grafikkarte ein, die in einer Box am Monitor montiert und via PCI-Express mit der Hauptplatine verbunden ist. Der Kunde soll selbst entscheiden können, welche Grafikkarte er in seinem System einsetzen möchte. Auch spätere Upgrades sollen dann kein Problem mehr sein, ohne gleich das gesamte System austauschen zu müssen. Genauere Details zur Ausstattung nennt MSI nicht, jedoch ist Intels neue Broadwell-H Plattform durchaus denkbar. Wann und zu welchem Preis der AX24 verfügbar sein wird, ist leider noch nicht klar.

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Kategorie: Hardware
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