Intel präsentiert Core X Series mit bis zu 36 Threads auf Basis der X299 Plattform

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Intel möchte den Spitzenplatz im Prozessormarkt behaupten und hat auf der Computex neue Modelle mit bis zu 18 Kernen vorgestellt. Die Prozessoren der Core X Serie setzen auf die X299 Plattform mit dem LGA 2066 Sockel.

Auf der Computex hat Intel das neue Lineup der HighEnd-Desktop Modelle präsentiert. Für die neue X299 Plattform wurden Modelle vorgestellt die vier bis 18 Kerne besitzen, erstmals ist dabei auch ein Modell, welches unter dem Core i5 Brand firmiert. Für die Modelle ab zwölf Kernen wurde Core i9 oberhalb der Core i7 Serie neu eingeführt. Entsprechend wird mit 242 US-Doller bis 1999 US-Dollar auch eine große Preisspanne abgedeckt. Zu den Core i9 Modellen, wie dem Core i9-7980XE als Spitzenmodell der X299 Plattform, sind derzeit lediglich die Anzahl der Kerne bekannt. Hier sollen Modelle mit 12, 14, 16 und 18 Kernen kommen.


Die Prozessoren auf Basis der Skylake-X und Kaby Lake-X setzen auf den neuen Sockel LGA 2066 und unterstützen Speicher bis zu DDR4 2666. Während die Skylake-X Modelle hier auf Quad-Channel zurückgreifen können, müssen die kleineren Modelle mit lediglich vier Kernen und Kaby Lake-X Architektur mit zwei Speicherkanälen auskommen. Die Kaby Lake-X Modelle kommen dafür mit einer TDP von 112 Watt aus, während die Skylake-X Modelle der Core i7 Serie wie die Vorgänger 140 Watt benötigen. Auch bei den PCIe Lanes in der CPU wird hier unterschieden, das größte Modell der Core i7 Serie mit zehn Kernen bekommt 44 Lanes spendiert, während Acht- und Sechs-Kerner mit 28 nur 22 Lanes besitzen. Die Kaby Lake-X Modelle mit nur vier Kernen müssen mit 16 Lanes auskommen. Alle Prozessoren der Core X Serie sind unlocked und eignen sich damit gut zum Übertakten.


Die Skylake-X und Kaby Lake-X Architekturen bieten aber auch abseits der Modellvielfalt Neues, so sind mit AVX 512 etwa Vektorberechnungen mit einer Bitbreite von 512bit möglich. Auch der Turbo Boost Max 3.0 findet in allen Modellen in einer verbesserten Version Anwendung. Änderungen gibt es auch bei der Cache-Hierarchie, hier wechselt Intel von inclusive zu exclusive Caches, dass heißt, die Daten in den privaten L1 und L2 Caches eines Kerns werden nicht im mit allen Kernen geteilten L3 Cache vorgehalten, das Lesen von Daten anderer CPUs wird damit komplizierter und langsamer. Im Gegenzug wurden die L2 Caches aber deutlich vergrößert.

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Kategorie: CPUs
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