Intel Ivy Bridge E – Taktraten und Bezeichnungen veröffentlicht

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Im dritten Quartal plant Intel, wie bereits länger bekannt ist, ein Update seiner High-End-Desktopprozessoren. Neue Informationen zeigen nun die Taktraten sowie das Namensschema der „Ivy Bridge E“ Prozessoren.

Dabei erwarten den Kunden aber keine größeren Überraschungen. Wie bereits erwartet, folgt Intel dem bereits bekannten Schema der High-End-Serie und verändert lediglich die vorstehende Zahl. Somit wird beispielsweise aus einem Intel Core i7-3930K ein Core i7-4930K.

Wie schon bei „Sandy Bridge E“ sind zum Start erst einmal drei Modelle geplant. Dabei spendiert Intel dem High-End-Segment weiterhin keinen echten Acht-Kern-Prozessor. Die neuen Modelle Core i7-4820, Core i7-4930K und Core i7-4960X sollen so ziemlich das bieten, was man auch bei „Sandy Bridge E“ geboten hat. Genauer gesagt handelt es sich dabei wieder um einen Quad- und zwei Hexa-Core-Prozessoren die mit Sockel LGA 2011 Mainboards betrieben werden können. Im Vergleich zu den Serverpendants die mit sechs, zehn und fünfzehn Kernen antreten sollen ist das allerdings leicht enttäuschend.

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Die Taktraten der neuen Prozessoren kommen ohne größere Sprünge daher. Dem Einsteiger-Modell Core i7-4820 spendiert man ein Taktplus von 100 MHz auf 3,6 GHz, der Turbo-Modus verbleibt jedoch bei 3,9 GHz. Der kleinere Hexa-Core-Prozessor Core i7-4930K bekommt einen Basistakt von 3,4 GHz spendiert, den Turbo spezifiziert man mit 3,9 GHz. Das Flaggschiff in Form des Core i7-4960X soll laut Gerüchten mit 3,6 GHz antreten und auf einen Turbo bis 4 GHz zurückgreifen können. Die TDP aller Modelle beziffert Intel mit 130 Watt.

Wirklich große Performancesprünge sind hier sicherlich nicht zu erwarten. Der etwas schnellere Speicher (DDR3-1866) könnte in Verbindung mit dem Quad-Channel-Speicherinterface sicherlich in einigen Szenarien für einige Prozente mehr sorgen. Grundsätzlich sind aber eher Leistungszuwächse wie bei dem Desktop „Sandy Bridge“ auf „Ivy Bridge“ Wechsel zu erwarten. Der größte Vorteil der neuen Prozessoren liegt hier sicherlich in der verringerten typischen Leistungsaufnahme, die in diesem Segment sicherlich eine eher zweitrangige Rolle spielt.
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Kategorie: CPUs
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