Zotac zeigt die ZBOX EN970 und gibt einen Ausblick auf die kommende SteamMachine

Zotac hat auf der Gamescom 2015 die ZBOX EN970 vorgestellt. Diese wird in Zukunft als Basis für die hauseigene Steam Machine fungieren.


Als Rechenherz der ZBOX EN970 agiert ein Intel Core i5-5200U, der auf der „Broadwell“-Architektur basiert. Die 3D-Berechnungen übernimmt eine GeForce GTX 970M. Hierbei handelt es sich laut Zotac allerdings um eine GeForce GTX 960. Offenbar hat NVIDIA eine Namensänderung im mobilen Segment vorgenommen. Die Karte kann dabei definitiv auf 3 Gigabyte GDDR5-Speicher zurückgreifen.

In puncto Datenträger können zwei 2,5-Zoll-Drives (wahlweise im RAID-0- oder 1) sowie eine M.2-SSD untergebracht werden. Der Käufer wird dabei die Wahl zwischen einer reinen Barebone-Variante und einer Plus-Variante mit vorinstalliertem Arbeitsspeicher und Datenträger haben. Die Plus-Variante wird von Zotac mit 8 (2x 4) Gigabyte DDR3-L mit 1600 MHz ausgestattet. Als Datenträger kommt eine nicht näher spezifizierte M.2-SSD mit 120 Gigabyte Fassungsvermögen zum Einsatz. Abgerundet wird die ZBOX EN970 von vier HDMI-Ausgängen, vier USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports, Dual-Gigabit-LAN, Bluetooth 4.0 und einem WLAN-Chip mit 802.11ac-Standard.

Die geplante Steam Machine bietet dagegen nur drei HDMI-Ausgänge, dafür aber einen HDMI-Eingang, der ein Durchschleifen einer Xbox-Konsole ermöglicht. Vermutlich wird die finale Steam Machine bis zum Release weiter verbessert und wird womöglich auf eine CPU auf Basis der „Skylake“-Architektur zurückgreifen können.

Die Zotac ZBOX EN970 wird ab Ende August für 899 Euro über den Ladentisch wandern. Für die vollausgestattete Plus-Variante wird laut Zotac ein Aufpreis von knapp 100 Euro fällig.
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Kategorie: Mini-PC
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