Valve plant angeblich Steam-PC für das Wohnzimmer

Nachdem Valve vor kurzem den neuen Steam-Modus „Big Picture“ eingeführt hat, verdichten sich Informationen zu einem passenden Steam-PC auf Linux-Basis für Gaming im Wohnzimmer.

Erst im November vermeldete Valve, dass der geschlossene Betatest eines Linux-Clients für Steam gestartet wurde. Dabei bleibt natürlich noch frei interpretierbar, ob es sich dabei um eine reine Nettigkeit gegenüber der Linux-Gemeinde oder um weiterführende Pläne seitens Valve handelt. Auch in Interviews gab sich Valves CEO, Gabe Newell, bereits feindlich gegenüber Microsofts Windows 8 und andere Entwicklungen am PC-Markt. Zudem ermuntert Valve zudem Hardwarehersteller wie Nvidia, AMD und Intel, Treiber für Linux anzubieten, denn schon jetzt sollen Spiele unter Linux schneller laufen als unter Windows. Laut einem Artikel von „The Verge“ könnte der nächste Schritt nun sein, ein eigenes Steam-Linux zu entwickeln. Damit könnte man, unabhängig von der jeweiligen Entwicklung anderer Plattformen, eine eigene Distribution für Linux Gaming anbieten und sich damit unabhängiger machen.



Laut aktuellen Gerüchten könnten diese Pläne aber noch weiter gehen. Demnach könnte Valve diversen Hardware-Partnern beispielsweise Vorgaben machen, wie minimale Spezifikationen deren Systeme auszusehen haben und so Steam-HTPCs auf den Markt bringen. Schon länger gab es Gerüchte zu einer vermeintlichen „Steam Box“, die aktuelle und kommende Next-Gen Konsolen von Microsoft, Nintendo und Sony Konkurrenz machen soll.

Derzeit handelt es sich dabei aber noch um eine reine Spekulation, denn seitens Valve sind bisher keine offiziellen Informationen zu einer Steam Linux-Distribution oder „Steam Box“ bekannt.
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Kategorie: Multimedia
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