Activision Blizzard will mit Gebrauchtspielen verdienen

Der kalifornische Publisher Activision Blizzard stört sich am florierenden Geschäft mit gebrauchten Spielen. Thomas Tippl, der für die Finanzen des Konzerns zuständig ist, kündigte jetzt gegenüber Investoren erste Gegenmaßnahmen an.

Laut Tippl prüfe man derzeit mehrere Möglichkeiten, um das Engagement im Second-Hand-Markt sinnvoll auszubauen. In der Vergangenheit konnte Activision Blizzard mit Download-Inhalten für bereits erschienene Spiele die größten Erfolge feiern, das geht aus einem Bericht des Branchenmagazins „MCV“ hervor.
„Diese Strategie hat sich bewährt, also machen wir so weiter", äußerte sich Tippl. Über fort folgende Maßnahmen will man erst reden, wenn es soweit ist. Activision-Chef Bobby Kotick sieht im Gebrauchtspiele-Markt hohes Verdienstpotenzial. Demnach ließe sich im Gebrauchtmarkt mindestens 500 Millionen US-Dollar verdienen. Er erwägt eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Gebrauchthändler GameStop, welcher auch in Deutschland Zweigstellen hat.

Auch Electronic Arts bemüht sich, mit gebrauchten Spielen Geld zu verdienen. Die erste entsprechende Maßnahme ist der Onlinepass, der seit geraumer Zeit in einigen Titeln getestet wird. So muss der Nutzer, wenn er auf den Multiplayer-Modus eines Spiels zugreifen will, einen einmaligen Code eingeben. Wird der Titel bei einem Gebrauchthändler verkauft, muss der nächste Käufer den Onlinepass für 10 Euro nachkaufen, insofern er ebenfalls den Multiplayer-Modus verwenden will.

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Kategorie: PC-Spiele
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