Sharp: 3D-Smartphone bereits Ende 2010

Der japanische Elektronikkonzern Sharp will noch dieses Jahr ein Smartphone auf den Markt bringen, dessen autostereoskopischer Bildschirm 3D-Bilder anzeigen kann, ohne dass der Nutzer eine zusätzliche Brille einsetzen muss.

Die dabei eingesetzte Panel-Technologie hatte das Unternehmen bereits vor einigen Wochen vorgestellt. Sharp macht sich dabei die Tatsache zunutze, dass Nutzer von Smartphones in der Regel aus einer relativ konstanten Entfernung auf den Bildschirm sehen. Die gleiche Technologie wird sich vermutlich Nintendo in der portablen Spielekonsole 3DS zu Nutze machen.
Durch sogenannte Prismen-Effekte können den Augen so jeweils zwei leicht unterschiedliche Bilder gezeigt und ein 3D-Effekt erzeugt werden. Neben dem 3D-fähigen Bildschirm soll das Smartphone mit einer 3D-Kamera bestückt sein.

Sharp teilte ansonsten keine weiteren Informationen zum Smartphone mit, jedoch soll es vor allem in Japan erhältlich sein. Für eine hauptsächliche Markteinführung in Japan spricht insbesondere folgendes: Sharp gehört zu den Marktführern im Mobilfunk-Bereich, während sich das Unternehmen international nie durchsetzen konnte. Das jüngste Projekt „Kin“ im Auftrag von Microsoft scheiterte kläglich. Die Markteinführung des 3D-Smartphones ist für Ende 2010 geplant.

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Kategorie: Handys
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