Handysicherheit: Tastensperre allein reicht nicht

Laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. - BITKOM - gehen über zwei Drittel der Handy-Besitzer zu sorglos mit dem Schutz ihres Mobiltelefons um.

So fand Forsa in einer Umfrage für BITKOM heraus, dass vor allem ein Großteil (81%) der über 50-jährigen Nutzer keine zusätzlichen Sicherheitsmechanismen wie Passwörter, Codes oder Muster einsetzen, um ihre sensiblen Handy-Daten zu schützen. Im Gegensatz dazu benutzt in der Altersgruppe der unter 30-jährigen jeder zweite Code- oder Musterabfragen.

Ohne entsprechenden Schutz macht man es Dieben einfach an sensible Daten zu kommen, da lediglich die SIM-Karte getauscht werden muss um Zugriff auf das Handy zu bekommen. Im Falle von Diensthandys sollten laut BITKOM daher in jedem Fall zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden um die Tastensperre aufheben zu können, da im Falle eines Verlustes schwerwiegende Konsequenzen auf ein Unternehmen zukommen können. So finden sich mit dem Einsatz moderner Smartphones heute viele Kontaktdaten zu Kunden oder Angestellten, geschäftliche E-Mails oder auch sicherheitsrelevante Informationen, beispielsweise Daten für den Netzwerkzugriff, auf den Geräten. Hier würde eine Code- oder Muster-Sperre in jedem Fall die Datensicherheit vor Fremdzugriff erhöhen.
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Kategorie: Handys
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