PlayStation 4 Preis: Was Sony an der Konsole verdient

Erst kürzlich wurde von Microsoft dementiert das man die Xbox One Konsole subventionieren muss, ganz im Gegenteil, man verdiene Geld bereits ab der ersten Konsole. Jetzt steht die PlayStation 4 auf dem Kosten-Prüfstand, ganz nach dem Motto: Der Preis ist heiß.

Es ist kein Geheimnis das die Hersteller früher die Konsolen subventionierten, damit der Preis im Handel nicht in astronomische Höhen schoss. Schließlich galt es die Entwicklungskosten, Logistik-ausgaben und die Marketingkosten wieder wett zu machen. Dies geschieht meist später, wenn die Spiele das Geld wieder einbringen. Microsoft hat es aktuell mit der Xbox One etwas einfacher, kostet die Konsole doch rund 100,00 Euro mehr als die PlayStation 4 von Sony.


Auch Sony äußerte sich bereits zu Gerüchten man müsse zunächst auf jede PlayStation 4 die verkauft wird draufzahlen. Mag sein das man es muss, jedoch liegt es nicht an der eingebauten Hardware der PlayStation 4, sondern vielmehr an den bereits oben genannten Zusatzkosten.

Die PlayStation 4 in seiner Gesamtheit kostet etwa 381,00 US-Dollar, so bleibt dem Unternehmen Sony eine kleine Gewinnspanne von 18,00 US-Dollar. Die CPU von AMD kostet dabei rund 100,00 US-Dollar und der Speicher 88,00 US-Dollar, während die Seagate Festplatte nur 37,00 US-Dollar veranschlagt. Der Controller kommt übrigens auf vergleichsweise günstige 18,00 US-Dollar in der Herstellung.

Wie dem auch sei, Sony verdient an der PlayStation 4 mehr als noch bei der PlayStation 3, wo man von Anfang an deutlich subventionieren musste. Erst recht wenn etwas Zeit vergeht und neben den sinkenden Herstellungskosten die Spiele anfangen zu florieren.
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Kategorie: Konsolen
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