Facebook führt „Alarmbutton“ für Jugendliche ein

Das britische „Child Exploitation and Online Protection Centre“ (Ceop) hat in Kooperation mit dem Social-Networking-Netzwerk Facebook eine sogenannte „Alarmknopf"-App vorgestellt. Dabei soll Sinn und Zweck der Applikation Schutz von minderjährigen Mitgliedern des Sozialen Netzwerks sein.

Jedoch ist anders als ursprünglich geplant, der „Panic Button" nicht einfach in Facebook integriert, sondern muss die Software separat heruntergeladen und installiert werden, damit der Button auf der Facebook-Webseite erscheint. Sollten Jugendliche dann anstößige oder verdächtige Aktivitäten entdeckt, können sie über die App direkt an Facebook und Ceop melden. Hauptsächliche Zielgruppe der Initiative sind Facebook-Nutzer von 13 bis 18 Jahren.

Ceop arbeitet auch mit den Sozialen Netzen Bebo und MySpace zusammen. Bis vor kurzem hat sich Facebook in Großbritannien geweigert, eine derartige Schutzvorkehrung auf den Weg zu bringen. Dem öffentlichen Druck einer Kooperation mit Ceop hat Facebook nun allerdings nachgegeben, berichtete am gestrigen Tag die BBC.

Der Druck auf das Social Network hatte zugenommen, nachdem die 17-jährige Ashleigh Hall vergewaltigt und ermordet worden war - von einem 33 Jahre alten, verurteilten Sexualstraftäter, der sich auf Facebook als Teenager ausgegeben hatte. Letztendlich will man auf diese Weise ein Zeichen für den Jugendschutz bei Facebook setzen und den minderjährigen Nutzern eine Art Hilfe an die Hand geben.

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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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