Skype: Börsengang beantragt

Der Internet-Telefonie-Anbieter Skype bereitet derzeit seinen Börsengang vor. Wie das Unternehmen mitteilte, habe man die dafür benötigten Unterlagen bereits bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht.

Die genauen Konditionen wie beispielsweise der Ausgabepreis der Wertpapiere stehen bis dato noch nicht fest. Skype erwartet durch den Börsengang einen Erlös von 100 Millionen Dollar (umgerechnet 75 Millionen Euro). Die Summe dient jedoch nur als Basis für die Berechnung der Antragsgebührern.
Die Aktien werden an der Technologiebörse Nasdaq Global Market gehandelt. Die Investmentbanken Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley werden den Börsengang begleiten und mit ihren Experten die entsprechenden Vorbereitungen treffen. Das Datum für den Börsengang sowie der Preis der Aktien sind noch offen. Im November letzten Jahres hatte eBay 70 Prozent seiner Skype-Anteile für 1,9 Milliarden Dollar (1,27 Milliarden Euro) verkauft. Eine Investorengruppe rund um Netscape-Gründer Marc Andreessen hält seitdem 56 Prozent des Unternehmens.

Möglich wird der Schritt durch den weitgehenden Ausstieg eBays bei dem Unternehmen im vergangenen Jahr. Im Jahr 2008 setzte der VoIP-Dienstleister 551 Millionen Dollar um, das entspricht vier Prozent mehr als 2007. Die Zahl der registrierten Anwender stieg um 47 Prozent auf 405 Millionen an. Im Laufe des nächsten Jahres soll der Umsatz die Milliardengrenze übersteigen.

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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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