Google Street View - Ziehen Sie doch einfach um!

Google CEO Eric Schmidt äußerte sich in einem Interview mit CNN zu den Beschwerden über die Verletzung der Privatsphäre durch Google Street View.

 


Eric Schmidt ist dafür bekannt gerne auch mal eine humorvolle Aussage zu treffen, doch im Fall von Google Street View scheint die Internetgemeinde keinen Spaß zu verstehen. Gegenüber CNN äußerte er sich bezüglich der Angst von Street View Fotos damit, dass man ja einfach umziehen könnte, wenn man sich von Google Street View beobachtet fühle, denn schließlich fahre Google nur einmal vorbei.

Damit wollte Schmidt eigentlich nur ausdrücken dass es sich mit Street View um keine permanente Überwachung, sondern um eine einmalige Aktion handle. Auch die Interviewpartnerin lachte bei dieser Aussage, wie viele andere bestimmt auch, wenn es nicht der Google CEO wäre. Wie üblich dauerte es aber nicht lange, bis der Aufschrei im Internet groß war. Schmidt betonte daraufhin noch einmal, dass jedes Haus aus Street View entfernt werden kann, wenn es gewünscht wird.

Mit dieser Äußerung sorgte Schmidt in der US-Presse für Schlagzeilen. Der San Francisco Chronicle schreibt in diesem Zusammenhang von einem „epischen Fauxpas“, generell ist die Kritik in allen Medien groß. In einer E-Mail klärte Schmidt im Nachhinein auf, dass er sich versprochen habe. Besser wäre wohl gewesen diesen Ausrutscher als Scherz zu deklarieren.
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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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