Bund fördert mit Intel Entwicklung von innovativen Halbleitern

Im Rahmen des Forschungsprojektes UTTERMOST fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung von CMOS Technologie mit einer Strukturbreite von 32nm/28nm.

Das Ziel des Forschungsprojektes UTTERMOST (Ultimate Enablement Research on 32/28nm CMOS Technologies" ist es die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäische Unternehmen die in der Mikroelektronik tätig sind, im globalen Wettbewerb zu stärken.
UTTERMOST soll bis 2013 eine gemeinsame Entwicklungs- und Designplattform etablieren. Basierend auf dieser Plattform sollen dann Hersteller wie Alcatel-Lucent und Intel Mobile Communications Produkte einfacher und kostengünstiger entwickeln können.

In dem Projekt engagieren sich europaweit 19 Partner, aus Deutschland sind das neben den bereits zwei genannten Herstellern auch die Universität Stuttgart, zwei Fraunhofer Institute und interessanterweise ist Globalfoundries (ehemalige Fertigungssparte) auch als "assoziierter" Partner, dabei. Die Mobilabteilung von Intel koordiniert das ganze Projekt.

Der Bund spendiert insgesamt 6,7 Millionen Euro im Rahmen des strategischen Programms IKT 2020. Denn er ist der Meinung das durch die Plattform zukünftige Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie gefördert werden und insbesondere Deutschlands Schlüsselindustrien in erheblichen Umfang von Innovationen im Bereich des CMOS Prozesses profitieren werden.

Die Intel Mobile Communications Sparte ist übrigens die ehemalige Mobilfunksparte von Infineon die Intel kürzlich gekauft hatte.
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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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