Nachfolger von Kino.to sorgt für Aufmerksamkeit

Ist der Kino.to-Nachfolger bereits online? GVU ermittelt bereits.


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Video2k.tv versorgt derzeit die ehemaligen Kino.to Nutzer (circa 4 Millionen User täglich) weiter mit gestreamten Inhalt. Von aktuellen Kinofilmen bis hin zu alten Klassikern ist dort fast alles zu finden, was auch auf den Seiten von Kino.to vorhanden war. Laut Gulli.com soll es sich bei Video2k.tv um das neue Portal der übrigen Mitglieder von Kino.to und dem Filehoster Duckload handeln. Um zu verhindern, dass die Ermittler der Staatsanwaltschaft die Domain erneut beschlagnahmen, seien über 50 Domains geschaltet, die alle auf das Streaming-Portal verweisen. Die Daten seien zudem auf drei Serverstandorten gespiegelt. Die Betreiber sollen behauptet haben, ihr neues Portal könnte so nicht mehr von den Ermittlern vom Netz genommen werden.

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat gegenüber Golem angekündigt, gegen die neue Videostreamingplattform Video2k.tv vorzugehen. Sprecherin Christine Ehlers: „Wir prüfen derzeit, ob es sich tatsächlich um die ehemaligen Betreiber von kino.to handelt." Die GVU informierte jedoch bereits die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft über das neue illegale Filmportal. Die Piratenpartei sieht das Vorgehen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen das Streaming-Portal Kino.to als vollkommen sinnlos an. "Schon bald werden andere kommen und die Lücke füllen", sagte Andreas Popp, Urheberrechtsexperte und Exbundesvorstand der Netzpolitischen Partei.
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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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