Google verbannt co.cc Domains aus seinem Index

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Ab sofort liefert Google keine Suchergebnisse mehr zu Webseiten die auf die Subdomain co.cc enden.

Damit will der Suchmaschinenriese Phishing-, Spam- sowie „low-quality“-Inhalt verbannen und Anwender schützen. Bei den co.cc Domains handelt es sich nicht, wie bei co.uk, um Second-Level-Domains. Diese Domains stammen von einem in Südkorea ansässigen Unternehmen, das den Namen co in der zu den Cocos Islands gehörenden Toplevel-Domain cc registriert. Das Unternehmen bietet Anwendern die kostenlose Registrierung von Subdomains an. Offenbar nutzen viele Kriminelle diesen Dienst und melden dubiose Domains bei dem Freehoster an.

Mit dieser Aktion sollen rund 11 Millionen Links aus dem Index der Suchmaschine gelöscht worden sein. Weiter behält sich Google das Recht vor, zukünftig auch weitere Webseiten und Domains aus seinem Index zu entfernen. Diese Vorgehensweise ist nicht neu und wurde bereits bei sogenannten Bulkdomains für andere Topleveldomains angewandt (hack1.example.com, hack2.example.com …). Anwendern die unschuldig ausgesperrt wurden rät Google zu einem „High-Quality“-Hoster zu wechseln.

Laut Angaben der Anti Phising Working Group (AWPG) teilen sich 60 Prozent aller Phishing-Domains auf die Toplevel-Domains .com, .tk, .net und .cc auf. Den größten Anteil haben die .com Domains mit rund 41 Prozent.
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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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