Nvidia legt ein erfolgreiches 2. Quartal 2011 hin

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Der Chiphersteller Nvidia hat im zweiten Fiskalquartal (bis 31. Juli) 1,02 Milliarden Dollar (Vorjahr: 719 Millionen Euro) umgesetzt.

Gegenüber dem Vorjahre stiegen die Einnahmen um 25 Prozent an. Der Nettogewinn liegt bei 151,6 Millionen Dollar. Das zweite Quartal 2010 hatte Nvidia noch mit einem Verlust von 141 Millionen Dollar abgeschlossen. Damit übertrifft der kalifornische Grafikchiphersteller die Erwartungen von Analysten. Diese hatten zuvor Einnahmen von 1 Milliarde Dollar vorausgesagt.

Das etwas überraschende Quartalsergebnis begründete CEO Jen-Hsun Huang mit einer hohen Nachfrage nach Notebooks mit Geforce-GPUs und der Optimus-Hybrid-Technologie. Diese Produkte hätten zwischen Mai und Juli 2011 für Rekordumsätze hinter der Ladentheke gesorgt. "Die Zukunft des Computing ist mobil und visuell. Mit Tegra und unserem wachsenden GPU-Geschäft haben wir eine ideale Position, um die Branche voranzubringen“, so kommentiere Huang die Quartalsergebnisse.
Zufolge Rob Csongor, Vice President für Investor Relations bei Nvidia, profitiert das Unternehmen von Prozessoren wie Intels Sandy Bridge, die über eine integrierte Grafikeinheit verfügen. Demnach seien Branchenweit die Verkäufe integrierter GPUs für Notebooks zuletzt um 6,7 Prozent gestiegen. Dabei beruft sich Csongor auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens Mercury Research.

Im derzeit laufenden dritten Quartal 2011 rechnet Nvidia mit einer stagnierenden Bruttomarge. Der Umsatz soll Schätzungen zufolge gegenüber dem zweiten Quartal um 4 bis 6 Prozent steigen, was somit 1,06 bis 1,08 Milliarden Dollar entsprechen würde. Im dritten Geschäftsquartal 2010 hatte Nvidia lediglich 843,9 Millionen Dollar eingenommen. Darüber hinaus sagen Analysten einen Aktiengewinn von 0,27 Dollar und einen Umsatz über alle Sparten von 1,048 Milliarden Dollar voraus.
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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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