HP will die PC-Sparte ausgliedern

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In den letzten Jahren wurde das Geschäft mit Fertig-PCs immer uninteressanter für die Hersteller. Die Verkäufe sanken fast jedes Jahr weiter, hauptsächlich durch die Konkurrenz in Form von Note- und Netbooks, aber auch Smartphones.

Nun will der Weltmarktführer Hewlett-Packard die Konsequenzen daraus ziehen und sich von seiner PC-Sparte trennen. Hiervon ist auch das Geschäft mit WebOS-Geräten, wie Handys und Tablets, betroffen.

HP will nun einen ähnlichen Weg wie IBM im Jahre 2005 gehen und sich hauptsächlich auf Software- und Clouddienste spezialisieren. Als die Nachricht an der Börse bekannt wurde fielen die HP-Aktien um etwa zwei Prozent, zeitgleich wurden die Unternehmenszahlen bekannt gegeben, welche zwar nicht schlecht, aber auch nicht gut aussahen. Im Gegensatz zum Vorjahr gab es eine leichte Umsatzsteigerung, allerdings mussten wieder die Umsatzerwartungen gesenkt werden.

Passend zur Umstellung des Produktportfolios in Richtung Software wurde angekündigt, dass HP das Unternehmen Autonomy übernehmen will, welches sich in den USA auf Unternehmenssoftware spezialisiert hat. Ganz unbekannt ist diese Geschäftsfeld dem HP-CEO Léo Apotheker nicht, denn bis letztes Jahr war er Chef von SAP.
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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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