Mt.Gox entdeckt 200.000 verloren geglaubte Bitcoins wieder

Nachdem die japanische Bitcoin-Börse Mt.Gox im vergangenen Monat rund 750.000 Bitcoins ihrer Kunden im Wert von 350 Millionen Euro verloren hatte, musste die Börse Konkurs anmelden. Nun sind 200.000 verloren geglaubte Bitcoins wieder entdeckt worden.

Neben den 750.000 Bitcoins die Kunden der Börse gehörten, kamen auch weitere 100.000 eigene Bitcoins der Handelsplattform hinzu. Durch einen Zufall sind nun 200.000 Einheiten der Krypto-Währung wieder aufgetaucht. Gefunden wurden die Bitcoins in einer verschollen geglaubten elektronischen Geldbörse, die vor 2011 genutzt worden sein soll. Damit sinkt die Anzahl der vermissten Bitcoins von 750.000 auf 650.000 Stück.

Mt.Gox machte zunächst einen Hackerangriff für den Verlust der Bitcoins verantwortlich, aber schon vor dem Verlust und der anstehenden Insolvenz wurden der Börse mangelnde Sicherheitsmaßnahmen vorgeworfen. Zuletzt bezifferte man den Gesamt-Verlust auf etwa 473 Millionen US-Dollar, mit den nun gefundenen 199.999,99 Bitcoins sinkt dieser nun um etwa 100 Millionen US-Dollar.
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Kategorie: Wirtschaft/Politik
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