AMD A10-6800K und A10-6700 im Test

APU Update!

Seite 10: Fazit

Die Richland APUs konnten sich durchweg vor ihre Vorgänger setzen, verfehlen die anvisierten Steigerungsraten von 10 beziehungsweise 20 Prozent dann meist doch recht deutlich. Gerade der Schwenk auf DDR3 2133 zeigt beim Einsatz mit einer diskreten Grafikkarte nicht immer einen positiven Effekt, dafür aber bei den Benchmarks mit der integrierten Grafikeinheit. Hier kann die A10-6800K APU teils deutlich zulegen und setzt sich konsequent und mit Abstand vor den Vorgänger und erst recht vor die Konkurrenz aus dem Hause Intel mit den neuen Haswell Prozessoren. Hier hat man, neben den deutlich besseren Treibern, auch in puncto Performance die Nase deutlich vorne und liefert teils 50 Prozent mehr als der Kontrahent.

Trotz der erhöhten Performance bleibt man, zumindest beim Spitzenmodell, in Sachen Leistungsaufnahme auf einer Linie mit dem Vorgänger. Die A10-6700 liegt dagegen meist um die zehn Watt vor dem älteren Modell, trotz gleicher TDP.

Alles in allem sind die neuen Prozessoren mehr ein Facelifting, hält jedoch die Konkurrenz bei den integrierten Grafikeinheiten auf Abstand. Weitere Anreize vom Vorgänger auf ein neues Modell zu wechseln werden jedoch nicht zwingend geliefert.






Bezugsquellen: G.Skill, getgoods.de, ASUS, AMD.
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