Intel Core i7-4960X und Core i7-4820K im Kurztest

Seite 9: Fazit

Das Fazit der Ivy Bridge-E Prozessoren fällt relativ ernüchternd aus. Zwar konnte man sich stets knapp vor die Vorgänger setzen und die Konkurrenz wird noch immer überflügelt, aber mehr eben auch nicht. Intel scheint aufgrund mangelnder Konkurrenz im High-End Bereich nicht mehr zu tun als nötig. Lediglich im Bereich der Leistungsaufnahme konnte uns Intel überzeugen: Die neuen CPUs ziehen unter Last 10 bis 20 Watt weniger aus der Steckdose, im Leerlauf bleibt es in etwa auf einer Stufe.

Plant man ein neues System und benötigt den hohen Speicherdurchsatz oder die Rechenleistung von mehr als vier Kernen, kann man bedenkenlos zu den neueren Ivy Bridge-E Prozessoren greifen. Gerade im Gamingbereich ist man jedoch mit einem aktuellen Prozessor aus dem Haswell-Lager zumeist besser, und vor allem auch günstiger, bedient.

Besitzt man bereits ein Rechner mit X79 Mainboard und einer Sandy Bridge-E CPU dürfte sich ein Upgrade nur in den seltensten Fällen lohnen, dafür ist der Preis einfach zu hoch, als dass dieser den geringen Performanceunterschied rechtfertigen würde. Zudem sollte man vor dem Kauf eines Ivy Bridge-E Prozessors unbedingt die Unterstützung durch das eigene Mainboard überprüfen und im Fall der Fälle ein Bios Update durchführen.






Bezugsquellen: G.Skill, getgoods.de, ASUS, Intel.
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