Arctic M 551 Gaming-Maus im Kurztest

Seite 2: Betrieb

Windows Vista sowie Windows 7 erkennen die Maus ohne Probleme. Die Reaktionszeiten der Maustasten sind gut und die Mausbewegungen sind genau. Der Nager ist beim Spielen durchaus reaktionsschnell, was sich vor allem bei Ego-Shootern positiv bemerkbar macht. Schnelle Richtungswechsel oder Drehungen stellen kein Problem dar, wenn auch selbstredend nicht ausreichend für Profi-Gamer, alleine schon aufgrund der Preisgestaltung der Arctic-Maus. Die Tasten verfügen über einen guten Druckpunkt. Die Daumentasten selbst sind leider nicht optimal platziert, da die „vordere“ Taste, je nach Größe der Hand, nur schwer zu erreichen ist. Durch das Design ist der Nager eher für größere Hände bestimmt, Anwender mit entsprechenden kleinen Händen sollten vorab Probespielen.

   
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Das Umschalten der Empfindlichkeit durch die DPI-Taste erfolgt ohne Einschränkungen. Allerdings speichert die Maus nicht die aktuelle Einstellung. Beim Neustart des PCs wird die Maus leider und mit der Zeit durchaus etwas nervig, immer auf die Werkseinstellung zurückgestellt, was hier 800dpi zur Folge hat. Wer immer mit einer höheren Empfindlichkeit spielt oder arbeitet ist gezwungen, dies manuell umzustellen. Im Office-Bereich, wie beispielsweise Grafikprogrammen, kann die Maus natürlich ebenso Verwendung finden. Ermüdungserscheinungen konnten im Testzeitraum nicht festgestellt werden. Die Arctic M 551 ist als Rechtshänder-Maus konzipiert. Die Haupttasten sind leider nicht gummiert, was gerade beim Spielen und bei schnellen Bewegungen eine rutschige Oberfläche zur Folge hat. Das gleiche gilt auch für die Daumenablage. Die erwähnte Riffelung hilft bei schwitzenden Händen nur unzureichend. Hier wäre eine Gummierung vorteilhafter gewesen. Die Beleuchtung der DPI-Einstellungen ist unserem Empfinden nach etwas zu stark und im Dunkeln etwas grell.
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Kategorie: Eingabegeräte
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