Intel 520 „Cherryville“ 240 GByte SSD im Test

Seite 3: Fazit

„Intel und SandForce“ – für viele hat diese Vorstellung sicherlich im Vorfeld für leichte Bauchschmerzen gesorgt. So ist die Geschichte der SandForce Controller des Öfteren von Firmwarefehlern geprägt. Doch für Intel sind die Vorzüge des Controllers definitiv ein Argument, auf dieser Basis eine HighEnd-SSD anzubieten. So mussten die SSDs der 520 Series vorab ein straffes Validierungsprogramm passieren und sind zudem mit einer eigens optimierten Firmware ausgestattet.

Im Bereich der Performance ist Intel mit der 520 Series 240 GByte definitiv ein schnelles Laufwerk gelungen, doch sind die Unterschiede (weitere Vergleiche folgen in Kürze) zu anderen Vertreten mit SandForce-Controller meist nur überschaubar. Gleiches gilt aber nicht nur für die Stärken, sondern auch für die Schwächen des SandForce-Controllers. So geht auch die Intel 520 Serie beim sequentiellen schreiben von nicht komprimierbaren Daten in die Knie.

Preislich steht die SSD im Vergleich zur sonstigen SandForce-Konkurrenz zur Zeit allerdings noch schlecht dar. So ist die SSD aktuell ab 449,90 Euro () im Handel zu erwerben, während ein vergleichbares SandForce Laufwerk wie die Patriot Pyro SE bereits zu haben ist. Sicherlich liegt das auch daran, dass die Intel 520 Series erst seit heute offiziell verfügbar ist und ganz sicher noch in den nächsten Tagen im Preis sinken wird, doch ist der aktuelle Aufpreis nicht wirklich gerechtfertigt.

Jedoch können wir, auch wenn der Preis aktuell höher liegt als vergleichbare Konkurrenz SandForce-Laufwerke, der Intel 520 Series 240 GByte eine klare Empfehlung aussprechen. Mit einer quasi durchgängig hohen Leistung ist diese SSD gegen den Alltag gewappnet und ein spürbares Upgrade für jeden PC, vorausgesetzt eine native SATA 6 Gbps Schnittstelle ist vorhanden.

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Bezugsquelle: Intel
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