Corsair Obsidian 700D

Platzwunder 2.0?

Seite 3: Hardwareeinbau

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Der Hardwareeinbau gestaltet sich durch das riesige Platzangebot im Obsidian 700D sehr angenehm und einfach. Die Abstandshalter für ATX Mainboards waren dabei schon im Mainboardtray verschraubt und so konnte das Mainboard direkt im Gehäuse montiert werden. Wie schon erwähnt steht für die Monate von großen Luftkühlern wie beispielsweise einen Scythe Mugen 2, aber auch die in unserem Test verwendete Corsair H50 Wasserkühlung, eine große Öffnung im Mainboardtray bereit, durch welche eine Backplate sehr angenehm auch bei eingebautem Mainboard montiert werden kann. Für unseren Testeinbau haben wir den Radiator samt 120mm Lüfter unserer Corsair H50 Wasserkühlung an den Gehäusedeckel montiert und konnten so alle vormontierten Gehäuselüfter in ihrer Ursprungsposition behalten. Für größere Wasserkühllösungen kann auch ein 120mm Triple Radiator im Gehäusedeckel montiert werden.

    
    
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Die Laufwerke werden im Obsidian 700D mit Hilfe eines Tool-Free-Systems im Gehäuse fixiert. Dazu wird ein Laufwerk in den jeweiligen 5.25 Zoll Schacht geschoben und ein Plastikschieber an der Außenseite zugedrückt, welcher dann Stifte in die Schraubenöffnungen des Laufwerks drückt. Festplatten oder Solid State Disks werden in einen gummierten Plastik Einschub montiert. Dazu wird die jeweilige Festplatte einfach an einer Seite in die richtige Position gebracht und durch leichtes biegen des Einschubs auf der anderen Seite über die Festplatte gedrückt. Danach werden die Einschübe samt Festplatte einfach bis zum einrasten in den Festplattenkäfig geschoben. Die Gummierung der Einschübe hat in unserem Test zuverlässig Vibrationen am Gehäuse unterbunden. Grafikkarten, Soundkarten, Netzwerkkarten oder andere Steckkarten werden im Obsidian 700D mit Thumbscrews im Gehäuse verschraubt. Durch das ungeheure Platzangebot muss man sich auch keine Gedanken über die Länge von Grafikkarten machen, hier steht ausreichend Platz zur Verfügung. Ein ATX Mainboard samt HD4870 sieht sprichwörtlich ausgedrückt in diesem Gehäuse wie Spielzeug aus. Das Netzteil wird im Obsidian 700D im unteren Teil montiert und von unten durch zwei Schienen gestützt. Vorteilhaft ist hier auch der leicht entfernbare und auswaschbare Staubfilter unter dem Gehäuseboden der das Netzteil und alle anderen Komponenten vor Staub von unten schützt. In Sachen Kabelmanagement ist das Obsidian 700D, wie auch der große Bruder 800D ein Traum. Nie hatten wir ein Gehäuse in dem ein Kabelmanagement so einfach und vielseitig sein konnte. Durch die vielen gummierten Öffnungen und den großzügigen Platz hinter dem Mainboardtray kann wirklich jedes Kabel von hinten zu den Komponenten geführt werden. Das sieht dann nicht nur sehr sauber aus sondern tut auch dem Airflow im Gehäuse gut. Sehr einfach und effektiv kann so ein geordnetes Computersystem gebaut werden.

   
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Kategorie: Gehäuse
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